RHEUMAZENTRUM

Abteilung für Rheumatologie & Klinische Immunologie

Abteilung für Physikalische Medizin & Osteologie

Diagnose und Therapie entzündlich rheumatischer bzw. klinisch-immunologischer Erkrankungen. Die Physikalische Medizin versorgt alle akut-stationären Bereiche inkl. der kardiologischen Rehabilitation mit physikalischen, ergotherapeutischen und rehabilitativen Therapiemaßnahmen, wobei der Schwerpunkt auf teamintegrierten multiprofessionalen Programmen fokussiert.


Abteilung für Rheumatologie & Klinische Immunologie

Leitung

Prof. Dr. Müller-Ladner

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Abteilung für Physikalische Medizin & Osteologie

Leitung

Prof. Dr. U. Lange

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Massnahmen unter rheumatologischer Basistherapie in Bezug auf Corona-Infektionen:

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Robert-Koch-Institut  hat im Rahmen seiner Aufgaben zur Bewertung der augenblicklichen Infektion mit Covid-19 und zur Empfehlung zur Eindämmung der Infektionen mit dem Virus eine aktuelle Risikobewertung zu Covid-19 vorgenommen sowie Informationen und Hilfestellungen für Personen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Covid-19 Krankheitsverlauf veröffentlicht.

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://dgrh.de/Aktuelles/Ma%C3%9Fnahmen-in-Zusammenhang-mit-den-Infektionsrisiken-durch-COVID-19.html


 

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Kerckhoff-Klinik: Sicher in Zeiten von Corona

Tests auf Antikörper gegen SARS-CoV-2 bestätigen das Schutzkonzept der Klinik im Hinblick auf die Mitarbeiter- und Patientensicherheit

Pipettieren von Proben im Labor der Kerckhoff-Klinik

Pipettieren von Proben im Labor der Kerckhoff-Klinik

Groß angelegtes Antikörper-Screening:

Seit Ende Mai 2020 bietet die Kerckhoff-Klinik allen Mitarbeitern die Möglichkeit, sich auf Antikörper gegen das Corona-Virus (SARS-CoV-2) testen zu lassen. In den allermeisten Fällen sind diese negativ ausgefallen. Die Ergebnisse bestätigen, dass die getroffenen Schutzmaßnahmen gegriffen haben und die Schwerpunktklinik  im Hinblick auf Covid-19 Übertragungen ein gut geschützter Ort ist. 
Bisher hat etwa ein Drittel der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kerckhoff-Klinik in Bad Nauheim das Angebot angenommen und Antikörper auf eine möglich SARS-CoV2-Infektion hin bestimmen lassen. Insgesamt wurden derzeit 500 Proben analysiert und lediglich bei sieben Mitarbeitenden SARS-CoV2-Antikörper gefunden. In allen sieben Fällen lagen im Vorfeld bereits positive Befunde bzw. eine behördlich angeordnete Quarantäne vor. 
 

Weniger als 1,5 Prozent weisen Antikörper auf 
Bei den Blutuntersuchungen wiesen weniger als 1,5 Prozent der genommen Proben Antikörper gegen das neue Virus auf. Das Vorhandensein der Antikörper gilt als Hinweis auf eine durchgemachte Infektion. 
„Wir konnten nur eine geringe Covid-19-Infektionsquote bei unseren Mitarbeitenden erkennen. Diese Daten zeigen an, dass es in der Klinik keine unerkannten Ausbrüche oder Infektionen gab, demnach aber auch keine ausreichende Herdenimmunität besteht", bilanzierte Dr. Katharina Madlener, Direktorin der Krankenhaushygiene und Labormedizin der Kerckhoff-Klinik. 
Dr. Simon Classen, Direktor des Harvey Gefäßzentrums und Ärztlicher Direktor der Kerckhoff-Klinik, ergänzt: „Zwar hatten wir die kleine Hoffnung, dass es eventuell schon mehr immunisierte Mitarbeitende gibt, doch wirklich überrascht sind wir nicht. Das Ergebnis entspricht den Raten in der allgemeinen Bevölkerung. Erfreulich ist es dennoch, schließlich bestätigt es, dass wir mit unserem bisherigen Schutzkonzept sehr gut aufgestellt sind und sich die gesamte Belegschaft konsequent an alle Hygieneregeln hält. Hierzu zählt beispielsweise das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und regelmäßige Händedesinfektion.“ 
Das Schwerpunktzentrum für die Behandlung von Herz-, Lungen-, Gefäß- und Rheumaerkrankungen handelt zu jedem Zeitpunkt gemäß den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und stellt die entsprechende Schutzausrüstung für das Klinikpersonal und für Patienten zur Verfügung.
Ergänzend zum Screening der Mitarbeitenden werden auch alle stationär aufgenommenen Patienten auf Covid-19 getestet. 
„Die getroffenen Maßnahmen machen die Kerckhoff-Klinik im Hinblick auf Covid-19-Übertragungen zu einem gut geschütztem Ort“, ergänzt Prof. Dr. Ardeschir Ghofrani, Ärztlicher Geschäftsführer der Kerckhoff-Klinik und Direktor der Abteilung für Pneumologie. „Unser Appell an alle Patienten lautet daher eindringlich: Hören Sie bitte auf Warnsignale Ihres Körpers, gehen Sie bei akuten Problemen zum Arzt oder in die Klinik und vernachlässigen Sie ihre Therapien und Nachsorgeuntersuchungen nicht. Ein unbehandelter Herzinfarkt oder akute Luftnot kann schnell lebensbedrohlich werden, da zählt jede Minute.“
Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen
Die Versorgung von Notfallpatienten war und ist zu jeder Zeit sichergestellt. Mit Blick auf die derzeit rückläufigen Infektionszahlen bereitet sich die Klinik intensiv auf die schrittweise Wiederherstellung einer bedarfsgerechten Versorgung aller Patienten vor. Das bedeutet, dass alle geplanten Behandlungstermine und Operationen wieder stattfinden können. Zugleich bleiben gesonderte Betten für Covid-19-Patienten reserviert, um im Zweifelsfall schnell und effektiv handeln zu können.


 

 
 
 
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