JOBS & KARRIERE AN DER KERCKHOFF-KLINIK

Die Kerckhoff-Klinik - größter Arbeitgeber in Bad Nauheim

Die Kerckhoff-Klinik in Bad Nauheim ist mit über 400 Akut- und 130 Reha-Betten eines der größten Schwerpunktzentren für die Behandlung von Herz-, Lungen-, Gefäß- und Rheumaerkrankungen sowie Transplantations- und Rehabilitationsmedizin in Deutschland.

  • Rund 1.400 Beschäftigte
  • Jährlich ca. 15.000 stationäre Patienten und ca. 47.000 ambulante Kontakte
  • ca. 3.500 Eingriffe am offenen Herzen und 6.000 Herzkatheteruntersuchungen pro Jahr
  • 40 Betten interdisziplinäre intensivmedizinische Einheit (IME), 8 Betten CPU
  • Einziges Zentrum für thorakale Organtransplantationen (Herz und Lunge) in Hessen
  • Forschungseinrichtung (Herz- und Kreislauferkrankungen, Rheumatologie und Lungenerkrankungen
  • In Kooperation: Krankenpflegeschule (Theodora-Konitzky-Akademie)
  • Campus der Justus-Liebig Universität Gießen

 

Wir bieten vielseitige Einsatzmöglichkeiten, u.a. in den folgenden Bereichen:

  • Herz-, Lungen-, Gefäß-, Rheuma- und Reha-Zentrum
  • Fachübergreifende Bereiche, z.B. Anästhesie, IME, Radiologie, Psychokardiologie, Labormedizin, Hygiene, ZSVA, Ambulanzen, OP, Endoskopie, Kardiotechnik, HKL und EPU u.v.m.
  • Management und Verwaltung,  z.B. Finanz-/ Rechnungswesen, (Medizin-)Controlling, (Medizin-)Technik, HR, QM, Einkauf, Reinigung, Küche, Service etc.
  • Franz-Groedel-Forschungsinstitut und Kerckhoff Herzforschungsinstitut

Arbeitgeber Kerckhoff-Klinik

 

Es gibt viele gute Gründe für die Kerckhoff-Klinik als Arbeitgeber:

  • Ein klar umrissenes Leistungsspektrum und damit verbunden hervorragende Fort- und Weiterbildungsangebote und Entwicklungsmöglichkeiten
  • Tariflich abgesicherte Vergütung inkl. Leistungs- und Sonderzahlungen sowie bereichsabhängige Zulagen
  • Benefits, wie z.B. eine arbeitgeberfinanzierte betriebliche Altersvorsorge, Verpflegungszuschüsse, regionale Vergünstigungsangebote und einiges mehr
  • Durchdachter Qualifikationsmix und digitale Infrastruktur
  • Flexible Arbeitszeitmodelle und Unterstützungsangebote für Familie und Beruf
  • Betriebsärztliche Betreuung, Angebote wie Grippeschutzimpfungen oder Gesundheitstage
  • Gemeinsame Kerckhoff-Veranstaltungen und vielfältige Aktionen
  • Starke interprofessionelle und interdisziplinäre Zusammenarbeit, Feedbackkultur und Miteinander  im #TeamKerckhoff

 

Um eine hohe Behandlungsqualität zu gewährleisten, haben unsere Mitarbeiter den Anspruch, sich fachlich und persönlich entwickeln zu können.

Das fördern wir. Denn nur durch starke Mitarbeiter werden wir jeden Tag besser.

  • Strukturierte Begleitung von Fach- und Führungslaufbahnen
  • In Kooperation staatlich anerkannte Fachweiterbildungen (z.B. Anästhesie- und Intensivpflege, OP, Endoskopie, Stationsleitung, Wundmanagement u.v.m.)
  • Weiterbildungsbefugnisse im ärztlichen Bereich gemäß unserem Leistungsspektrum
  • Möglichkeit der akademischen Forschung in Verbindung mit hochspezialisierter klinischer Praxis, Promotions- und Habilitationsmöglichkeiten
  • In Kooperation Ausbildungs- und duale Studienangebote im patientennahen, technischen und Management-Bereich (z.B. Gesundheits- und Krankenpflege, OTA, ATA, Kardiotechnik, Kaufmann Gesundheitswesen, Organisationsmanagement Medizin u.v.m.)

 

Ausbildung & Studium

 

Ausbildungsgänge:

  1. Ausbildung Medizinische Fachangestellte (MFA) (m/w/d)
  2. Ausbildung Kaufmann im Gesundheitswesen (m/w/d)
  3. Ausbildung OTA (m/w/d)
  4. Ausbildung ATA (m/w/d)

Ansprechpartner für die Ausbildungsgänge Kaufmann im Gesundheitswesen & Büromamagement:

Fr. B. Limbourg (Personalabteilung), Tel: 06032 996 2305


Bitte beachten Sie: nächster Ausbildungsbeginn für ATA & OTA: 01. Oktober 2020

Ansprechpartner für die Ausbildungsgänge ATA und OTA:

Sekretariat der Pflegedirektion: Tel: 06032 996 2388


 

Ausbildung in Kooperation mit der Theodora-Konitzky-Akademie:

  1. Ausbildung Gesundheits- u. Krankenpfleger (m/w/d)

Theodora Konitzky Akademie
Chaumontplatz 1
61231 Bad Nauheim

Telefon: 06032 702-2338
https://www.tka-badnauheim.de/

 

Duale Studiengänge (in Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule Mittelhessen):

Technische Hochschule Mittelhessen
University of Applied Sciences

Wiesenstraße 14
35390 Gießen
Tel.:  +49 641 309-0
Fax.: +49 641 309-2901
info(at)thm.de

https://www.thm.de/site/studium/sie-wollen-studieren/studiengaenge.html

#TeamKerckhoff

Starke Klinik. Starke Mitarbeiter.

Was uns auszeichnet: Ob Medizin, Pflege, Therapie, Service, Verwaltung oder Forschung, ob Auszubildender, Student, Berufsanfänger, Fach- oder Führungskraft

- Mit uns kommen Sie voran -

Kontakt

 

Kontakt

Kerckhoff-Klinik GmbH

Personalabteilung

Frau K. Di Russo, Leitung der Abteilung

Sekretariat

Benekestr. 2 - 8

61231 Bad Nauheim

Tel.: + 49 60 32. 9 96 59 42

E-Mail: personalabteilung(at)kerckhoff-klinik.de

Leben & Arbeiten in Bad Nauheim


Herzlich Willkommen

Mit ihren Wäldern und schönen Parks, dem Reichtum künstlerischen und gesellschaftlichen Lebens ist Bad Nauheim eine Stadt von hoher Lebensqualität. Unweit des Rhein-Main-Gebietes bietet Bad Nauheim den perfekten Ausgleich zum Großstadttrubel. Die großflächigen Grünanlagen bieten eine abwechslungsreiche Fläche für Sportangebote und laden zu Aktivitäten im Grünen ein.

 


Die Gesundheitsstadt

Über Jahrhunderte hat sich Bad Nauheim mit den natürlichen Heilquellen und Gradierbauten als Gesundheitsstadt entwickelt. Somit wird genügend Platz für Gesundheit und Erholung geschaffen. Vor beeindruckenden baulichen Kunstwerken wie dem Sprudelhof oder den Trinkkuranlagen finden kulturelle Veranstaltungen statt. Neben Theatervorstellungen im Park und einem umfangreichen Angebot an Themen- und Erlebnisführungen, bietet Bad Nauheim weitreichende Anregungen für alle Altersklassen.


Die Familienfreundliche

Bad Nauheim ist eine familienfreundliche Stadt mit einer attraktiven Infrastruktur. Sowohl der Stadtbus als auch der nahegelegene Bahnhof  (ca.  600 m von der Kerckhoff-Klinik entfernt) sorgen von früh bis spät   für die nötige Mobilität und Fortbewegungsmöglichkeit. Gleichzeitig ist die Gesundheitsstadt ein idealer Ort für Kinder und Jugendlichen mit seinen  zahlreichen Betreuungs-, Bildungs-, Freizeit-, und Kulturangeboten. Es finden sich in Bad Nauheim Kindertagesstätten mit den unterschiedlichsten Betreuungskonzepten. Bad Nauheim bietet zudem ein breitgefächertes Schulangebot. Von der Grundschule bis zum Gymnasium ist dabei jede Schulform vertreten. Ergänzt wird dies von ein einer Förderstufe,  einer Waldorfschule, einer Krankenpflegeschule und einer Kaufmännischen Berufsschule. In kürzester Zeit ist zusätzlich die Fachhochschule Gießen/Friedberg zu erreichen, die in Friedberg angesiedelt ist. Universitäten befinden sich in Gießen, Frankfurt und Marburg.


Schulen und Bildungsangebote nach Kategorien

  • Grundschulen
  • Förderstufe
  • Haupt- und Realschulen
  • Gymnasien
  • Berufs-, Fach- und Hochschulen
  • Schülerhilfe
  • Sprachschulen
  • Erwachsenenbildung
  • Kindertagesstätten
  • Musikschule
  • Jugendkunstschule "Kunststück"
  • Stadtbücherei

Vereine und Verbände

Die Anzahl der Vereine in Bad Nauheim ist groß. Die thematische Ausrichtung ist sehr breit gefächert. Über zweihundert Vereine decken nahezu alle Bereiche aus Sport, Kunst, Politik, gesellschaftlichem Engagement, kirchlichen Organisationen, Tier- und Naturschutz, Fördervereine und verschiedene Themen aus dem Gesundheitsbereich ab.

Mehr über Bad Nauheim finden Sie unter www.bad-nauheim.de

 

Bilder auf dieser Seite mit freundlicher Genehmigung der Stadt Bad Nauheim.

Herz und Hirn:

Den neurologischen Nebenwirkungen herzchirurgischer Eingriffe auf der Spur

Herzchirurgischer Eingriff

Herzchirurgischer Eingriff

 

Mediziner der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Gießen, des Gesundheitszentrum Wetterau (GZW) und der Abteilung für Herzchirurgie der Kerckhoff-Klinik forschen zum Zusammenhang zwischen Eingriffen am Herz und postoperativen neurologischen Störungen

Ein Eingriff am offenen Herzen war noch vor wenigen Jahrzehnten ein nicht ungefährliches Unterfangen. Das Risiko, Hirnschäden durch Sauerstoffmangel, Schlaganfälle, Blutgerinnungsstörungen oder Infektionen zu erleiden war im Vergleich zu heute hoch. Durch die stetigen technischen Verbesserungen der Herz-Lungen-Maschinen (HLM), der Narkose- und der Operationstechniken sind diese Eingriffe heute so sicher geworden, dass sie auch von hochbetagten Patienten gut vertragen werden. 
„Heute überleben nahezu alle Patienten diese schwerwiegenden Eingriffe“ so Prof. Markus Schönburg, leitender Oberarzt der Abteilung für Herzchirurgie und Geschäftsführer der Forschungsgesellschaft der Kerckhoff-Klinik, „allerdings müssen wir heute unseren Fokus auf andere Nebenwirkungen legen.“ 
Hochbetagte Patienten leiden in den ersten Stunden und Tagen nach dem Eingriff häufig unter vorübergehenden Orientierungsstörungen, die als postoperatives Delir bezeichnet werden. Diese passageren Funktionsstörungen des Gehirns führen zu Verwirrtheit und Halluzinationen und erfordern ein hohes Maß an pflegerischer Zuwendung und nicht selten auch den vorübergehenden Einsatz von Psychopharmaka. Zudem sind Störungen des Gedächtnisses auch nach Abklingen des Delirs nachweisbar und würden von Patienten und Angehörigen teilweise noch Jahre später als störend wahrgenommen. 

„Die Ursachen dieser Delirien und der langfristigen Gedächtnisstörungen sind vielfältig und noch weitgehend unerforscht“, so der Neurologe Prof. Dr. Tibo Gerriets, der zusammen mit Prof. Markus Schönburg die „Heart & Brain Research Group“, eine seit dem Jahr 2000 bestehende Forschungskooperation zwischen der Kerckhoff-Klinik und der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Gießen, leitet. 

„Einige Aspekte hat unser Team inzwischen aufklären und beseitigen können. So hat der Einbau spezieller Luftfilter in die Herz-Lungen-Maschine zu einer signifikant besseren Gedächtnisleistung geführt. Von unserer Arbeitsgruppe eigens entwickelte und speziell auf die Bedürfnisse dieser Patientengruppe abgestimmte neuropsychologische Trainingsverfahren könnten zudem die Langzeitfolgen lindern“ so Prof. Gerriets weiter. „Aktuell verfolgen wir den Ansatz, das Gedächtnis der Patienten bereits vor der Operation zu trainieren, um Folgeschäden zu minimieren.“

In einem weiteren gemeinsamen Projekt werden auch Untersuchungen zum Neurotransmittermetabolismus durchgeführt, die altersabhängig eingeschränkt zu sein scheinen. „Im speziellen sollen Screening-Methoden evaluiert werden um schon präoperativ das Risiko für das Auftreten des postoperativen Delirs einschätzen zu können“, so Prof. Dr. Yeong-Hoon Choi, Direktor der Abteilung für Herzchirurgie.

Einen weiteren Aspekt verfolgt die Arbeitsgruppe mit einer groß angelegten EEG-Studie. Unter der Leitung von PD Dr. Patrick Schramm (Anästhesist und Neurologe der anästhesiologischen Intensivstation der Universitätsklinik Mainz) und PD Dr. Marlene Tschernatsch (Neurologische Praxis am Hochwaldkrankenhaus, Bad Nauheim) leitete die Arbeitsgruppe bei 100 Patienten in den ersten 24 Stunden nach dem Eingriff dauerhaft Hirnströme ab. 
„Aus klinischen Beobachtungen wussten wir bereits, dass Patienten gelegentlich in der Aufwachphase nach dem Eingriff unter epileptischen Anfällen leiden“, so PD Dr. Schramm. „Unklar war jedoch, ob es auch unbeobachtete, sog. „non-konvulsive“ Anfälle gibt, die man von außen nicht wahrnehmen kann.“ 
Die Messungen der Hirnstromkurve, dem sogenannten EEG in der Aufwachphase der Patienten wiesen diese nun nach. Zur großen Überraschung der Forscher zeigten sich bei 33% der Patienten EEG-Auffälligkeiten und bei 9% tatsächlich unbeobachtete epileptische Anfälle. „Dieses Ergebnis hat unsere Erwartungen weit übertroffen“, so PD Dr. Tschernatsch, „zudem stimmt die beobachtete Gruppe der Patienten mit Anfällen recht genau mit der Patientengruppe überein, die im weiteren Verlauf an einem Delir leidet, was nahelegt, dass die Anfallsaktivität maßgeblich zur Ausbildung eines Delirs beitragen könnte. Das wäre eine völlig neue Spur.“ 
Die Ergebnisse dieses Forschungsprojekts sind unlängst im international sehr renommierten Fachblatt „Intensive Care Medicine“ zur Publikation angenommen worden. Im nächsten Schritt, so das Forscherteam, wolle man prüfen, ob Anfälle auch für die langfristigen Gedächtnisstörungen mitverantwortlich seien. Daran anschließend sei eine Arzneimittelstudie geplant, bei der man testen wolle, ob die vorbeugende Gabe von Medikamenten, die zur Behandlung der Epilepsie eingesetzt werden, Anfälle, Delirien und Gedächtnisstörungen nach operativen Eingriffen am Herz verhindern könne.
 

 
 
 
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