GÄSTEHAUS DER KERCKHOFF-KLINIK

Liebe Patientinnen, liebe Patienten, Angehörige und Gäste,

herzlich willkommen im Gästehaus der Kerckhoff-Klinik.

Es liegt nur wenige Schritte vom Herz-, Lungen-, Gefäß- u. Rheumazentrum entfernt und bietet Ihnen eine komfortable und angenehme Möglichkeit, in der Nähe Ihrer Angehörigen zu sein. Zudem können Sie vor oder nach Ihrer ambulanten Behandlung unser Gästehaus in Anspruch nehmen. Gerne begrüßen Sie auch als Tagungsgast, Gastarzt, Besucher einer unserer Veranstaltungen, Tourist oder Geschäftsreisenden. Das Gästehaus liegt nur wenige Gehminuten vom Bad Nauheimer Bahnhof sowie der Innenstadt entfernt und ist somit idealer Ausgangspunkt für Ihren Aufenthalt in Bad Nauheim.

Das attraktive Umfeld der Kurstadt lädt darüber hinaus zur weiteren Entspannung und Unterhaltung ein.

Sprechen Sie das Team der Rezeption des Gästehauses an. Wir stehen Ihnen bei Fragen gerne mit Rat und Tat zur Seite.

 

Ein Name mit Tradition

Das Gebäude des Gästehauses ist Ende des 19. Jahrhunderts entstanden. Es wurde als luxuriöses Hotel unter dem Namen „Prince of Wales“ eröffnet und war als Dependance des Londoner Traditionshotels mit gleichem Namen überregional bekannt.

Nach dem 1. Weltkrieg wurde das Hotel unter dem Namen „Astor“ weiter geführt und diente als Kurhotel für gehobene Ansprüche. Mit seiner langen Geschichte präsentiert sich das Haus seit Anfang 2006 als komplett sanierte Jugendstilvilla und beherbergt heute das Gästehaus der Kerckhoff-Klinik.


Rezeption

Die Rezeption des Gästehauses ist Montag  - Freitag in der Zeit von 08.00 - 15.30 für Sie besetzt.
Am Wochenende und in den Zeiten in denen die Rezeption nicht besetzt ist, erhalten Sie Ihre Schlüssel an der Information im Haupthaus der Kerckhoff-Klinik. Bitte nutzen Sie den Eingang OST (ca. 50 m Fußweg vom Gästehaus entfernt).

Kontakt

Gästehaus der Kerckhoff-Klinik GmbH

Küchlerstr. 6

61231 Bad Nauheim

Tel.:  + 49 6032 996 25 90

Fax:  + 49 6032 996 22 90

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Zimmerkategorien & Preise

  • Einzelzimmer „Classic“ inkl. Frühstück      € 60,00
  • Einzelzimmer „Standard“ inkl. Frühstück   € 70,00
  • Einzelzimmer „Superior“ inkl. Frühstück    € 80,00
  • Doppelzimmer „Superior“ inkl. Frühstück  € 125,00
  • Suite „Prince of Wales“ inkl. Frühstück     € 150,00
  • Aufbettung „Schlaf-Sofa“ inkl. Frühstück  € 30,00

Alle Zimmer verstehen sich pro Zimmer /Tag inklusive Mehrwertsteuer und Frühstücksbuffet. Bitte beachten Sie, dass in Bad Nauheim € 3,30 pro Person und Tag Kurtaxe erhoben wird.


 

Die Stadt Bad Nauheim

 

Bad Nauheim erleben

Neben den Angeboten unseres Hauses können Sie die Einrichtungen und kulturellen Angebote der Kurstadt Bad Nauheim nutzen.
An die Kerckhoff-Klinik grenzend finden Sie den weitläufigen Kurpark der Stadt. In unmittelbarer Nähe befindet sich das Jugendstilensemble des Sprudelhofs. Hier können Sie wahre Kleinodien der Jugendstilepoche in den verschiedenen, restaurierten Badehäusern und angeschlossenen Gärten entdecken. Die angebotenen Führungen versetzen Sie in das Zeitalter des Jugendstils und Sie werden vorübergehend Teil der Geschichte der Kurstadt Bad Nauheim.
Regelmäßige Führungen in und um Bad Nauheim werden über das Tourismus- u. Stadtmarketingbüro angeboten. Auch ein Besuch der Salinen in Bad Nauheim oder der zahlreichen anderen kulturellen Angebote in der Kurstadt sind lohnenswert.
 
Auskünfte über:
Tourismus- u. Stadtmarketing Büro

Bad Nauheim
In den Kolonnaden
61231 Bad Nauheim
Tel.: +49 (0)6032/ 929920
info(at)bad-nauheim.de
www.bad-nauheim.de

 

Bildmaterial: mit freundlicher Genehmigung der Stadt Bad Nauheim

Kerckhoff-Klinik: Organtransplantationen trotz Corona

Ärzteteams transplantieren erfolgreich vier Herzen und eine Lunge

Von hinten links nach rechts: Prof. Dr. Yeong-Hoon Choi, Chefarzt der Abteilung Herzchirurgie, Prof. Dr. Birgit Aßmus, Oberärztin Kardiologie, Dr. Kai Arne Nikolaus, Leitender Oberarzt der Pneumologie Von vorne links nach rechts: Dr. Stefan Guth, Chefarzt der Thoraxchirurgie Prof. Dr. H. A. Ghofrani, Ärztlicher Geschäftsführer der Kerckhoff-Klinik und Direktor der Abteilung für Pneumologie

Hervorragende Infrastruktur, beste Schutzmaßnahmen und beispielhafte Zusammenarbeit:  Die Herzchirurgen unter der Leitung von Prof. Dr. Yeong-Hoon Choi und die Thoraxchirurgen unter der Leitung von Dr. Stefan Guth der Kerckhoff-Klinik transplantieren erfolgreich – auch in Zeiten von Covid-19. Die Patienten konnten bereits erfolgreich den anschließenden Rehabilitationsmaßnahmen zugeführt werden.

Mit Beginn der Corona-Pandemie wurden Krankenhäuser deutschlandweit verpflichtet Bettenkapazitäten freizuhalten, um für SARS-CoV-2-Patienten mit schweren Verläufen gewappnet zu sein. Planbare Operationen, die keine akuten Notfälle waren, wurden auf unbestimmte Zeit verschoben. Die Kerckhoff-Klinik als Zentrum für thorakale Organtransplantationen für Erwachsene in Hessen ist dieser Aufforderung der Regierung zeitnah gefolgt, hat aber gleichzeitig die Versorgung von Notfallpatienten weiterhin sichergestellt. So konnten in den letzten Wochen vier Herzen und eine Lunge erfolgreich transplantiert und fünf Menschen die Chance auf ein neues Leben gegeben werden. Organtransplantationen können nicht verschoben werden, Spenderorgane sind rar und jede Minute zählt. Daher fallen diese Eingriffe unter absolute Notfallindikationen, die trotz der erschwerten Bedingungen und dem hohem Risiko zwingend durchgeführt werden müssen.

 

Transplantationen an der Kerckhoff-Klinik

Prof. Dr. Yeong-Hoon Choi, seit Januar 2020 Chefarzt der Herzchirurgie der Kerckhoff-Klinik, erläutert: „Wenn das Herz immer schwächer wird und ein endgültiges Versagen droht, ist eine Herztransplantation die einzige Behandlung, die das Leben der schwer kranken Patienten retten kann. Glücklicherweise verfügen wir in der Kerckhoff-Klinik über eine hervorragende Infrastruktur, die auch unter erschwerten Bedingungen diese komplexen lebensrettenden Eingriffe ermöglicht.“ Die aktuelle Covid-19 Situation stellt eine besondere Herausforderung dar. Prof. Choi, der gleichzeitig die W3-Professur für Herzchirurgie mit Schwerpunkt Erwachsenenherztransplantation und Herzersatzverfahren an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) inne hat, ergänzt: „Selbstverständlich werden aufgrund der erschwerten Bedingungen und dem bestehendem allgegenwärtigem Infektionsrisiko die Sicherheitsmaßnahmen noch zusätzlich zu den sonst üblichen Isolationsmaßnahmen verschärft, um diese Hochrisikopatienten in Zeiten von Corona zu transplantieren. Denn Transplantationen haben oberste Priorität, sie sind nicht aufschiebbar. Wenn ein Organ eines Spenders zu einem Empfänger passt, muss transplantiert werden.“

Gleiches gilt für die Organtransplantation von Lungen. Dr. Stefan Guth, Chefarzt der Thoraxchirurgie der Kerckhoff-Klinik und Experte für Lungentransplantationen, konnte mit seinem Team trotz der besonderen Umstände einem Patienten eine neue Lunge transplantieren.

Im Rahmen des Lungentransplantationsprogramms kooperiert die Kerckhoff-Klinik eng mit dem Universitätsklinikum Gießen/Marburg  und ihres Fachbereichs für Pneumologie. Zusammen bilden die beiden Kliniken das mittelhessische Lungentransplantationszentrum. „Dank der guten Zusammenarbeit aller involvierten Abteilungen wie Anästhesie, Chirurgie, Intensivmedizin, Hygiene und vieler anderer können wir trotz der  erforderlichen COVID-Logistik mit den entsprechenden Schutzmaßnahmen erfolgreich transplantieren“, freut sich Dr. Guth.

 

 

Spendenbereitschaft in Deutschland gestiegen – trotz Corona Pandemie

Auch die Kerckhoff-Klinik leistet seit Jahren Aufklärungsarbeit zum Thema Organspende, u.a. an Schulen und Universitäten. Laut der Deutschen Stiftung für Organspende (DSO) zeichnet sich trotz der Covid-19–Infektionen in Deutschland eine erhöhte Bereitschaft zur Organspende ab. Im Januar und Februar 2020 lag die Zahl der Organspender deutlich über der des Vorjahres. Auch im März und April ist es im Vergleich zu 2019 und trotz der Pandemie nicht zu einem deutlichen Rückgang der Organspende in Deutschland gekommen. Damit weicht die Entwicklung von der in vielen anderen europäischen Ländern ab: So wurde z. B. aus Italien von einem Rückgang der Organspende um 30%, aus Spanien um mehr als 50% berichtet. Auch in anderen benachbarten Eurotransplant (ET)-Ländern ist die Organspende tendenziell rückläufig. In der letzten von ET berichteten Woche (KW 15) erfolgten 75% der Spendermeldungen an ET aus Deutschland. Im gesamten Vorjahr wurden im Mittel lediglich 45% aller Spender aus Deutschland gemeldet.

 

Herztransplantation: Zahlen und Fakten

In Deutschland werden jährlich etwa 300 Herzen transplantiert. Etwa 700 Patientinnen und Patienten warten derzeit auf eine Herztransplantation. Krankenhäuser melden jährlich etwa 500 neue Patientinnen und Patienten, die ein Spenderherz benötigen. Die Erfolgsaussichten einer Herztransplantation verbessern sich mit neuen Entwicklungen in der Medizin stetig. Heute schlagen von 100 transplantierten Herzen ein Jahr nach der Operation noch etwa 75. Nach fünf Jahren sind es noch 65. Zum Vergleich: Die erste Herztransplantation fand 1967in Kapstadt / Südafrika) statt. Der Patient überlebte damals mit dem neuen Herzen nur 18 Tage. Quelle: organspende-info.de

 

Lungentransplantation: Zahlen und Fakten

Ca. 350 Lungentransplantationen werden in Deutschland jährlich durchgeführt. Etwa 300 Patientinnen und Patienten warten aktuell auf die Transplantation einer Lunge. Jährlich kommen etwa 400 neue Patientinnen und Patienten hinzu. Die Lebendorganspende eines Teils der Lunge ist medizinisch möglich, wird jedoch in Deutschland eher selten durchgeführt. Die Erfolgsaussichten von Lungentransplantationen haben sich in den vergangenen Jahren durch medizinische Entwicklungen deutlich verbessert. Von 100 transplantierten Lungen funktionieren ein Jahr nach der Operation noch 75. Nach fünf Jahren sind es noch mehr als 50 Organe. Quelle: organspende-info.de

 
 
 
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