FORSCHUNG AN DER KERCKHOFF-KLINIK

Medizinischen Herzforschung in Mittelhessen an der Kerckhoff-Klinik

Es zählt zu den wichtigsten Zielen der Kerckhoff-Klinik, dass die Patienten möglichst immer nach dem neuesten wissenschaftlichen Stand behandelt werden. Die klinische Forschung ist deshalb als eine Aufgabe in der Satzung der Kerckhoff-Klinik festgelegt.


„Wir haben hier in der Kerckhoff-Klinik die Chance, medizinische Forschung eng mit den Fragen des klinischen Alltags zu verbinden“, Prof. Dr. Hamm, Direktor der Abteilung Kardiologie und Ärztlicher Direktor der Klinik.

Die Kerckhoff-Klinik gestaltet aktiv die Wissenschaftslandschaft ihrer Region. Im Jahre 2001 rief sie das Franz-Groedel-Institut als eine eigene Forschungseinrichtung in unmittelbarer Nachbarschaft des Klinikgebäudes ins Leben. Zusammen mit Wissenschaftlern der Max-Planck-Gesellschaft erforschen hier Kerckhoff-Mediziner die genetischen und molekularbiologischen Grundlagen der Gefäßbildung.

Kooperationspartner der Universitätskliniken und der Max-Planck-Gesellschaft

Kooperationen im Bereich der Wissenschaft sind für die Kerckhoff-Klinik von großer Bedeutung. Die Universitätskliniken in Gießen, Frankfurt und Marburg zählen ebenso zu den Kooperationspartnern wie die Max-Planck-Gesellschaft. Mit dieser renommiertesten aller wissenschaftlichen Fachgesellschaften Deutschlands ist die Kerckhoff-Klinik personell, institutionell und historisch eng verknüpft.


„Von der Wechselbeziehung und Verschränkung von Grundlagenforschung des Max-Planck-Instituts und der beteiligten Universitäten einerseits und der klinischen Forschung durch die Kerckhoff-Klinik andererseits versprechen wir uns eine führende wissenschaftliche Position.“, Prof. Dr. Hamm.

„EKG Workshop 2020 “

KARDIOLOGIE

Fortbildungsveranstaltung

Samstag, 19. September 2020

09:00 - 14:45

 

Wissenschaftliche Leitung:

Dr. med. Malte Kuniss
Prof. Dr. med. Thomas Neumann


Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

in der Inneren Medizin, speziell in der Kardiologie, ist das EKG eine einfache, nicht invasive und auch häufig für die weitere Therapie eine entscheidende diagnostische Methode. Die diagnostische Aussagekraft des EKGs hat sich durch die fortschreitenden Erkenntnisse im Bereich der Elektrophysiologie erweitert. EKG lernen bedeutet in erster Linie, genau hinschauen, ggf. messen, erkennen und beim nächsten Mal wiedererkennen.
Dennoch ist die Beurteilung des EKGs im Alltag häufig auch für den geübten Anwender eine Herausforderung. Mit diesem Workshop wollen wir Ihnen die Möglichkeit geben, Ihre Kenntnisse zu vertiefen und auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisstand zu bringen. Egal ob Routinier oder am Anfang der Weiterbildung stehend, werden alle Teilnehmer durch praxisnahe Fallbeispiele profitieren und interaktiv schwierig    erscheinende Befunde, die auch gerne persönlich mitgebracht bzw. im Vorfeld zugesendet werden können, erörtern und analysieren. 

Im Namen aller Referenten freuen wir uns auf Ihre Teilnahme und Interaktion beim EKG-Workshop.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. Malte Kuniss
Prof. Dr. med. Thomas Neumann


Programm

09:00 - 09:10
Begrüßung der Teilnehmer
M. Kuniss / T. Neumann, Bad Nauheim

09:10 - 09:45
Grundlagen des EKG
Pathophysiologische Veränderungen
J. Hutter, Bad Nauheim

09:45 - 10:30 
Bradykarde HRST / Das Schrittmacher-EKG
A. Hain, Bad Nauheim

10:30 - 11:05
Ischämie im EKG
P. Kahle, Bad Nauheim

11:05 - 11:45
PAUSE

11:45 - 12:35
SVT Diagnostik
K. Weipert,  Bad Nauheim

12:35 - 13:25
Atriale Tachykardien und Vorhofflimmern / Vorhofflattern
T. Neumann, Bad Nauheim

13:25 - 14:15
Ventrikuläre Arrhythmien / EKG-Kriterien
M. Kuniss, Bad Nauheim

14:15 - 14:45
Fallbeispiele / Quiz / Zusammenfassung


Sponsorenposter Veranstaltung am 19092020


 
 
 
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