Die „Revolution“ ist längst gelebte Praxis

Gesundheitsminister Lauterbachs Klinik-Reform ist in den Herzzentren in Bad Bevensen, Bad Nauheim und Bad Rothenfelde seit Jahren erfolgreich etabliert

 

Qualitativ hochwertige Medizin, anspruchsvolle Eingriffe in den Händen ausgewiesener Spezialisten für eine bestmögliche Patientenversorgung, die sich nicht an wirtschaftlichen Kriterien orientiert, sondern an Qualität. Diese und weitere Ziele sollen mit der geplanten Klinik-Reform erreicht werden, die eine Expertenkommission um Bundesgesundheitsminister Dr. Karl Lauterbach (SPD) als „Revolution“ angekündigt hat. Im Herz- und Gefäßzentrum (HGZ) Bad Bevensen, in der Kerckhoff-Klinik in Bad Nauheim sowie der Schüchtermann-Klinik in Bad Rothenfelde stoßen die Reformvorschläge zur Krankenhausfinanzierung aus Berlin auf grundsätzliche Zustimmung. Denn in den drei Spezialzentren für Herzmedizin wird eben diese Fokussierung auf Qualität und Expertise schon seit vielen Jahren praktiziert. Erfolgreich.


„Bei der Krankenhausplanung in Niedersachsen wurde bereits in den 90er Jahren eine qualitätsorientierte Spezialisierung mit der Bildung herzmedizinischer Zentren verfolgt“, wissen HGZ-Vorstand Dirk Ludemann und Prof. Dr. Michael Böckelmann, Vorstand der Geschäftsführung der Schüchtermann-Klinik. Im benachbarten Bundesland Hessen wurde die Krankenhauslandschaft ebenso weitsichtig gestaltet, sagt Matthias Müller, kaufmännischer Geschäftsführer
der dortigen Kerckhoff-Klinik. „Ziel der nunmehr geplanten Reformen muss die Verbesserung der Qualität der Patientenversorgung sein. Dabei sollten spezifische und komplexere Behandlungen bei den entsprechenden Fachkliniken gebündelt verortet werden“,sagt er und verweist auf die international ausgezeichnete Leistung des Bad Nauheimer Schwerpunktzentrums für Herz-, Lunge-, Gefäß- und Rheumaerkrankungen.
„Wir können die Verantwortlichen in Berlin nur eindringlich davor warnen, diese herausragende Versorgungsqualität durch die angekündigten Reformen kaputtzusparen“, betonen die Klinikleitungen.
Alle drei Kliniken verfolgen ganzheitliche und sektorenübergreifende Versorgungskonzepte, die die Patient:innen von Anbeginn der Erkrankung betreuen – von der Akut-Medizin bis hin zur Rehabilitation. Ambulant, stationär und rehabilitativ. Solche Konstellationen halten deutschlandweit nur wenige Häuser vor. Darüber hinaus beteiligen sich die Kliniken an der Ausbildung von Medizinstudenten und Fachärzten.


Dass also bereits etablierte Strukturen, die den Patient:innen eine integrative und umfassende medizinische Versorgung bieten, nun auch bundesweit umgesetzt werden sollen, wird von den Klinikleitungen in Bad Bevensen, Bad Nauheim und Bad Rothenfelde grundsätzlich begrüßt. Die enge Verzahnung von Kliniken und anderen Gesundheitseinrichtungen sei unabdingbar – zum Beispiel für gemeinsame interdisziplinäre Fallkonferenzen und die frühzeitige Identifikation von Risikopatient:innen zur Verlegung in qualifizierte Zentren, betonen sie.
Die Spezialisierung auf sich ergänzende Fachgebiete, das Vorhalten von High-End-Medizin – alle drei genannten Herzzentren verfügen unter anderem über die apparative und personelle Ausstattung für die anspruchsvolle ECMO-Therapie – oder auch die Einbindung in regionale Notfallstrukturen sorgen letztlich für eine hochwertige und sichere Versorgung der Patient:innen. Vor diesem Hintergrund stoßen die vom Bundesgesundheitsministerium angestrebten Qualitätsvorgaben im Hinblick auf Mindestfallzahlen sowie eine genauere Definition von Leistungsgruppen (z. B. „Kardiologie“ statt „Innere Medizin“) und dazugehörigen Strukturvoraussetzungen bei den drei Klinikleitungen prinzipiell auf Zustimmung.


Klar müsse laut der drei Klinikleitungen aber auch sein: „Um derartige Strukturen im Sinne einer hohen Behandlungsqualität verlässlich und dauerhaft vorhalten zu können, bedarf es einer angemessenen und nachhaltigen Finanzierung“, betonen sie gemeinsam. „Denn Qualität und Innovation haben ihren Preis“, heben sie hervor. Zusätzlich sollte mit dieser Reform die ausufernde Bürokratie durch die gesetzlichen Vorgaben zu Qualitätssicherung und -management in Kliniken deutlich reduziert werden, um mehr Zeit und Ressourcen für die eigentlichen Kerntätigkeiten der medizinischen Berufe zu generieren.


Von der Bevölkerung werden diese in den drei Häusern gelebten integrativen Versorgungskonzepte bereits honoriert: Laut einschlägiger und auf wissenschaftlicher Erhebungen basierender Bewertungsportale (z. B. Weiße Liste der Bertelsmann-Stiftung) wird deren Qualität mit einer besonders hohen Patientenzufriedenheit gewürdigt, die jeweils weit über dem Bundesdurchschnitt liegt. Und genau darauf komme es nach Auffassung von Dirk Ludemann, Michael Böckelmann und Matthias Müller an: eine kompetente, hochqualifizierte und effiziente medizinische Versorgung, die den Patient:innen ein Höchstmaß an Qualität und Sicherheit bietet.


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