Anerkennung für Herzchirurgen

Chefarzt der Herzchirurgie der Kerckhoff-Klinik ist in Beirat der Deutschen Herzstiftung berufen worden

Univ. Prof. Dr. Y.- H. Choi

 

Die Deutsche Herzstiftung hat Prof. Dr. Yeong-Hoon Choi, Direktor der Abteilung für Herzchirurgie der Kerckhoff-Klinik, in den wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung berufen. Im Rahmen einer ehrenamtlichen Tätigkeit wird der Herzspezialist das Gremium der Patientenorganisation unterstützen.

 

Eine Berufung in den wissenschaftlichen Beirat durch den Vorstand der Deutschen Herzstiftung erfolgt ausschließlich durch eine Empfehlung. Die führendsten Kardiolog:innen, Herz- und Gefäßchirurg:innen sowie Mediziner:innen aus Deutschland, die auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Erkrankungen wissenschaftlich tätig sind, gehören dem Beirat an. Prof. Dr. Christian Hamm, Leiter der Abteilung für Kardiologie der Kerckhoff-Klinik, ist bereits seit 20 Jahren dabei. Als ausgezeichneter Herzchirurg erfüllt Prof. Dr. Choi als Direktor der Abteilung für Herzchirurgie die wohl wichtigste Anforderung.

Prof. Dr. Choi erklärt seine Funktion als Beiratsmitglied: „Ich berate die Deutsche Herzstiftung in allem, was mit meinem Fachgebiet zu tun hat. Das können sowohl Pressemitteilungen als auch Forschungsanträge sein, die fachlich begutachtet werden müssen.“ Berufene Ärzt:innen unterstützen den Vorstand in medizinischen wie auch wissenschaftlichen Fragen, die unter anderem auch die Mittelvergabe für Forschungen betreffen.


Neben den Gutachtertätigkeiten als Spezialist:in für die Herzchirurgie kommen auch beratende Aufgaben hinzu. So ist die Expertenmeinung – beispielsweise im Rahmen der derzeit stattfindenden Herzwochen zum Thema Vorhofflimmern – sowohl auf wissenschaftlicher Basis als auch durch praktische Patientengeschichten gefragt. -Prof. Dr. Choi- unterstützt mit seiner Expertise - von nun an den Beirat der Deutschen Herzstiftung bei bundesweiten Aufklärungskampagnen  und wird in Zukunft auch als Referent bei bundesweiten Herz-Seminaren mitwirken.

„In meinem Fall sind es die Fachbereiche Herzchirurgie und Kinderherzchirurgie, in denen ich die Herzstiftung entsprechend beraten werde“, erläutert Prof. Dr. Choi. „Ich freue mich darauf, die auf mich zukommenden Aufgaben zu erfüllen und eine so wichtige Organisation wie die Deutsche Herzstiftung künftig mit meinem Wissen und Erfahrung zu unterstützen.“


Der 52-Jährige verfügt über hervorragende Expertise aus mehr als 20 Jahren Tätigkeit als Herzchirurg, davon viele Jahre in leitender Funktion. Seit Januar 2020 ist Prof. Dr. Choi Direktor der Herzchirurgie der Kerckhoff-Klinik. Zuvor war er stellvertretender Direktor am Herzzentrum der Universität Köln und zugleich Chefarzt der CardioClinic in Köln-Kalk. Zudem war er in den Universitätskliniken in Rostock und Mainz tätig und vier Jahre lang in Boston an der Harvard Medical School, USA, und am Children’s Hospital Boston aktiv.

Im Bad Nauheimer Herzzentrum bietet der Spezialist mit seinem Experten-Team von der Bypass-Chirurgie bis zur Herztransplantation das komplette Spektrum herzchi­rurgischer Behandlungsmöglichkeiten an. Besondere Behandlungsschwerpunkte des gebürtigen Rheinländers liegen auf der minimal-invasiven Herzklappenchirurgie, Aortenklappenrekonstruktion, der Koronaren Bypasschirurgie ohne Herz-Lungen-Maschine („off-pump“) und dem Einsatz von Herzersatzverfahren (sogenannte Kunstherzen).

Gleichzeitig hat Prof. Dr. Choi die W3-Professur für Herzchirurgie mit Schwerpunkt Erwachsenenherztransplantation und Herzersatzverfahren an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) inne. Damit vereint er Theorie und Praxis und bietet eine Brücke von Lehre zur tatsächlichen Anwendung.


Über die Deutsche Herzstiftung e. V.:

Die Deutsche Herzstiftung e.V. wurde 1979 gegründet und ist heute die größte gemeinnützige und unabhängige Anlaufstelle für Patienten und Interessierte im Bereich der Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Gemeinsam mit Herzspezialisten und getragen von einem breiten ehrenamtlichen Engagement informiert die Herzstiftung über Vorbeugung, Erkennung und Behandlung von Herzkrankheiten. Dabei verzichtet die Herzstiftung auf finanzielle Unterstützung der Pharma-, Medizingeräte- und Lebensmittelindustrie. So können objektiv, neutral und unabhängig die Interessen der Patientinnen und Patienten vertreten werden. Mit dieser Strategie gelingt es der Herzstiftung, sich von medizinisch-kommerziellen Informationsquellen und Hintergründen abzugrenzen. Alle medizinischen Publikationen werden ehrenamtlich von führenden Herzexperten verfasst und spiegeln den letzten wissenschaftlichen Stand wider. Wichtig: Die Informationen sind laienverständlich geschrieben, so werden komplexe medizinische Sachverhalte so erklärt, dass sie nachvollzogen werden können. (Quelle: Deutsche Herzstiftung)

www.herzstiftung.de


Über die Kerckhoff-Klinik GmbH:

Die Kerckhoff-Klinik ist mit etwa 381 Akut- und 130 Reha-Betten eines der größten Schwerpunktzentren für die Behandlung von Herz-, Lungen-, Gefäß- und Rheumaerkrankungen sowie Transplantations- und Rehabilitationsmedizin in Deutschland mit exzellentem Ruf und internationalem Renommee. Zudem ist die Bad Nauheimer Klinik das Zentrum für thorakale Organtransplantationen (Herz und Lunge) in Hessen. Im Jahr werden rund 15.000 Patienten stationär und 35.000 ambulant versorgt. Als gemeinnützige GmbH und wird sie von der Stiftung William G. Kerckhoff, Herz-, und Rheumazentrum Bad Nauheim getragen. In der Stiftung sind das Land Hessen, die Max-Planck-Gesellschaft, die Stadt Bad Nauheim und die ursprüngliche Kerckhoff-Stiftung vertreten. Seit 2017 ist die Kerckhoff-Klinik Campus der Justus-Liebig-Universität Gießen und beteiligt sich auch an der klinischen Ausbildung der Studierenden an der JLU Gießen. Das Schwerpunktzentrum ist mit 1400 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber der Stadt Bad Nauheim. www.kerckhoff-klinik.de

 
 
 
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  • Das Tragen einer FFP2-Maske ist für alle Besucher:innen verpflichtend. Um dies sicherzustellen sind FFP2-Masken in ausreichender Menge am Empfang und bei der Aufnahme vorrätig. Die Maske darf auch während des Aufenthaltes im Patientenzimmer / am Patientenbett nicht abgelegt werden.
  • Es werden von allen Besucher:innen die persönlichen Daten aufgenommen, um eine eventuelle Rückermittlung zu gewährleisten

Begleitung ambulante Patient:innen: Sie können sich wieder von ihren Angehörigen begleiten lassen.

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  • Das Tragen einer FFP2-Maske ist für alle Begleitpersonen in allen Räumlichkeiten der Klinik verpflichtend. Um dies sicherzustellen sind FFP2-Masken in ausreichender Menge am Empfang und bei der Aufnahme vorrätig.
  • Es werden von allen Begleitpersonen die persönlichen Daten aufgenommen, um eine eventuelle Rückermittlung zu gewährleisten.

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