Das schwache Herz: schleichend und tückisch

Kerckhoff-Klinik: Telefonaktionen zum Thema am 10., 17. und 24.11.2020


•    Kerckhoff-Klinik bietet kostenlose Telefon-Aktionen für Patienten, Angehörige und Interessierte an 
•    Erste Warnzeichen unbedingt ernst nehmen

Herzschwäche ist eine ernste und tückische Erkrankung, die sich meistens schleichend bemerkbar macht. Pro Jahr müssen rund 465.000 Menschen wegen einer Herzschwäche im Krankenhaus behandelt werden, rund 40.000 sterben daran. Unter dem Motto „Das schwache Herz“  im Rahmen der Herzwochen der Deutschen Herzstiftung, engagiert sich die Kerckhoff-Klinik auch in diesem Jahr wieder aktiv bei der bundesweiten Aufklärungskampagne. 
Eine chronische Herzschwäche beginnt zumeist unauffällig mit Atemnot und einer Abnahme der allgemeinen Leistungsfähigkeit. Die ersten Beschwerden sind meistens recht unspektakulär. Beispielsweise schafft man die Bergwanderung nicht mehr, zu Bus und Bahn rennt man nicht mehr, weil man schnell außer Atem kommt. Treppensteigen ist nicht mehr ohne Pause möglich, weil die Luft ausgeht. Man ist müde, abgeschlagen, an den Fußgelenken sammeln sich Flüssigkeitseinlagerungen, die wie Schwellungen aussehen: sogenannte Ödeme.
Ein großes Problem: Viele Betroffene nehmen solche Symptome oft als altersbedingt hin. Ihnen ist nicht bewusst, dass sie eventuell an einer ernstzunehmenden Erkrankung leiden. Allerdings ist das „schwache Herz“ keineswegs eine normale Alterserscheinung, vielmehr ist frühzeitiges Handeln gefordert. Denn je früher eine Herzschwäche erkannt und behandelt wird, desto günstiger ist ihr Verlauf und umso höher ist die Lebensqualität der Betroffenen.
Anlässlich der Herzwochen vom 1. bis 30. November 2020, bietet die Kerckhoff-Klinik in Bad Nauheim unter der Leitung von Prof. Dr. Christian Hamm, Direktor der Abteilung Kardiologie, in diesem Jahr drei Telefonaktionen für Patienten, Angehörige und Interessierte an. „Unser Ziel ist es, möglichst viele Menschen darüber aufzuklären, wie es zu den bedrohlichen Herzkrankheiten kommt, mit welchen Symptomen sie sich bemerkbar machen, wie die Diagnostik verläuft und welche Therapie sinnvoll sein kann. Da die Corona-Pandemie es dieses Jahr leider nicht zulässt, Experten-Vorträge oder Seminare durchzuführen, bieten wir Patienten, Interessierten und Betroffenen telefonisch die Möglichkeit, sich zu informieren und mit unseren Spezialisten zu sprechen“, so Prof. Dr. Christian Hamm.


Programm in der Kerckhoff-Klinik anlässlich der diesjährigen Herzwochen



•    Telefonaktion, Dienstag, 10.11.2020, 17:00 – 18:00 Uhr, 
Schwerpunkt: Ursachen und Begleiterkrankungen der Herzinsuffizienz
Stellen Sie Ihre Fragen: Oberarzt Prof. Dr. Johannes Sperzel, Bereichsleitung Herzschrittmacherambulanz und Oberarzt Dr. Andreas Hain, Herzschrittmacherambulanz,  geben am Telefon gerne Auskunft und beantworten Ihre Fragen. Tel: 06032 / 996 7001 und 06032 /996 7002

•    Telefonaktion, Dienstag, 17.11.2020, 17:00 – 18:00 Uhr, 
Schwerpunkt: Lebensretter Defibrillator bei Herzinsuffizienz
Oberarzt Prof. Dr. Johannes Sperzel, Bereichsleitung Herzschrittmacherambulanz und Oberarzt Dr. Andreas Hain, Oberarzt in der Herzschrittmacherambulanz,  beantworten gerne Ihre Fragen: Tel: 06032 / 996 7001 und 06032 /996 7002

•    Telefonaktion, Dienstag, 24.11.2020, 16:00 – 18:00 Uhr, 
Schwerpunkt:  Diagnostik und Therapie der Herzinsuffizienz
Dr. Andreas Rieth, Bereichsleitung Kardiologische Ambulanz & Herzinsuffizienzambulanz und Dr. Dr. Matthias Rademann, Oberarzt in der Herzinsuffizienzambulanz, geben am Telefon gerne Auskunft und beantworten Ihre Fragen. Tel: 06032 / 996 7001 und 06032 / 996 7002


Einen wichtigen Appell hat Prof. Hamm schon jetzt an alle: „Hören Sie bitte weiterhin auf Warnsignale Ihres Körpers, gehen Sie bei akuten Problemen zum Arzt oder in die Klinik und vernachlässigen Sie ihre Therapien und Nachsorgeuntersuchungen nicht. Ein unbehandelter Herzinfarkt oder akute Luftnot kann schnell lebensbedrohlich werden, da zählt jede Minute.“ 
Prof. Dr. Ardeschir Ghofrani, Ärztlicher Geschäftsführer der Kerckhoff-Klinik und Direktor der Abteilung für Pneumologie, ergänzt: „Unser bereits gut etabliertes Schutzkonzept in der Kerckhoff-Klinik ist nochmals verschärft worden. Patienten, die zu uns kommen, können sich sicher fühlen.“
 

 
 
 
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