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Gebiet/Fachrrichtung: Hämostaseologie
Datum der Fertigstellung: 10.11.2003
Autor: Dr. Jürgen Otte
Koautoren: Dr. Katharina Madlener, Hämostaseologie und Transfusionsmedizin, Kerckhoff-Klinik; Prof. Dr. Bernd Pötzsch, Experimentelle Hämatologie und Transfusionsmedizin, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität, Bonn; Dr. Elena Sushko, Hämostaseologie und Transfusionsmedizin, Kerckhoff-Klinik; Prof. Dr. E. Seifried, Blutspendedienst DRK, Frankfurt; Prof. Dr. E. G. Müller-Berghaus, Kerckhoff-Klinik
Mitarbeiter: Birgit Rabenau; Martin Keller, Hämostaseologie und Transfusionsmedizin, Kerckhoff-Klinik; P. Strauch, Kerckhoff-Instiut
Drittmittel: Gemeinsamer Forschungsrat (GFR) Förderhöhe Sachmittel: 25.000,00 DM /Jahr für 2 Jahre; Personalmittel 1 MTA für 2 Jahre
Entzündliche oder destruktive Veränderungen der Endothelzelle spielen in der Pathogenese verschiedener Erkrankungen eine Rolle. Die Bildung von Autoantikörpern stellt einen möglichen pathophysiologischen Mechanismus dar. Derartige Autoantikörper wurden bisher bei Vaskulitiden, z.B. bei der Takayasu-Arteriitis nachgewiesen. Bisher ist nicht bekannt, inwieweit anti-endotheliale Antikörper (AECA) auch in der Pathogenese anderer vaskulärer Erkrankungen eine Rolle spielen. Dies liegt unter anderem daran, dass bisher keine standardisierten und etablierten Nachweisverfahren für AECA verfügbar sind.
Durch Einsatz von endothelialen cDNA-Banken soll ein alternatives Verfahren zum Nachweis von anti-endothelialen Antikörpern entwickelt werden. Dieses Vorgehen bietet den Vorteil, dass mit der Identifizierung eines Proteins oder Proteinfragments als Autoantigen gleichzeitig auch die kodierende DNA für weiterführende Charakterisierungen zur Verfügung steht. Außerdem ist es möglich, das Antigen jederzeit rekombinant zu exprimieren und zur Diagnostik einzusetzen. Durch den Einsatz von cDNA-Banken aus stimulierten Endothelzellen wird es zusätzlich möglich sein, auch solche anti-endotheliale Antikörper zu erkennen, die nur gegen eine bestimmte phänotypische Variante von Endothelzellen gerichtet sind.
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