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Gebiet/Fachrrichtung: Hämostaseologie
Datum der Fertigstellung: 07.10.2003
Autor: Dr. Katharina Madlener
Koautoren: Prof. Dr. Bernd Pötzsch, Experimentelle Hämatologie und Transfusionsmedizin, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität, Bonn; Dr. Jutta Maria Rox, Experimentelle Hämatologie und Transfusionsmedizin, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität, Bonn; Dipl. Ing. Jens Müller, Experimentelle Hämatologie und Transfusionsmedizin, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität, Bonn; Dr. Matthias Heil, Experimentelle Kardiologie, Kerckhoff-Institut, Bad Nauheim
Mitarbeiter: Birgit Rabenau, Hämostaseologie und Transfusionsmedizin, Kerckhoff-Klinik
Drittmittel: Willy und Monika Pitzer Stiftung, Bad Nauheim,
Förderhöhe: 17.895,22 € pro Jahr für 2 Jahre
Dr. Katharina MadlenerDesmopressin (DDAVP) ist ein Vasopressinanalogon. Es wird in der Behandlung von angeborenen und erworbenen Hämostasestörungen eingesetzt. Desmopressin wirkt als selektiver Agonist des Vasopressinrezeptors vom Typ 2 (V2R). Es aktiviert über einen cAMP-abhängigen Signaltransduktionsweg V2R-positive Endothelzellen. Derart aktivierte Endothelzellen sezernieren von Willebrand Faktor (vWF), sodass es nach DDAVP-Applikation zu einem schnellen Anstieg der vWF-Plasmaspiegel kommt (siehe Abbildung 1). Im vorgestellten Projekt soll untersucht werden, ob neben dieser getriggerten vWF-Freisetzung noch andere zelluläre Mechanismen durch DDAVP induziert werden, die zu einer Aktivierung des Hämostasesystems führen. Für diese Annahme spricht die Beobachtung, dass auch Patienten mit normalen oder sogar erhöhten vWF-Plasmaspiegeln von einer DDAVP-Therapie profitieren.
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