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In-Stent-Restenose nach Implantation eines klassischen Edelstahl-Stents (links) und komplikationsfreie Einheilung eines Drug-Eluting Stents (rechts)Hintergrund: Durch die Einführung der perkutanen transluminalen Koronarangioplastie (PTCA) eröffneten sich in der Therapie der koronaren Herzerkrankung neue Konzepte. Dabei blieb das Problem der Restenose mit einem Anteil von 22-57% lange ungelöst. Der stetig wachsende Einsatz von Stents bei der Behandlung der koronaren Gefäßerkrankung konnte die Ergebnisse der perkutanen transluminalen Revaskularisation zwar entscheidend verbessern, dennoch ist ein lang anhaltender Erfolg durch In-Stent-Restenosen in 15-38% der Patienten limitiert. Verbessertes Stentdesign, optimierte Implantationstechnik und die Weiterentwicklung der begleitenden Pharmakotherapie führten im Laufe der Zeit zu einer erheblichen Verbesserung der Akutergebnisse und Senkung der Restenoseraten. Zusätzlich wurde in kontrollierten Studien der Einsatz von beschichteten Stents (Drug-eluting- stent, DES) mit verschiedensten pharmakologischen Substanzen getestet. Trotz dieser Innovationen ist die Gefahr und das Risiko einer In-Stent-Restenose nicht restlos beseitigt und die sog. „target lesion revascularization“ liegt bei allen bisher vorliegenden Studien zwischen 2,5 und 10,9%.
Forschungsprojekt: Können Zytostatika durch wirksamere, die Gewebsproliferation hemmende Substanzen (wie z.B. 2-Deoxy-D-Glucose) zur aktiven Stentbeschichtung abgelöst werden?
In der Tumortherapie finden sich bereits seit längerer Zeit Substanzen in der experimentellen Anwendung, die gezielt Zellen mit einem erhöhten Glucose-Stoffwechsel inhibieren. Für 2-Deoxy-D-Glucose konnte in mehreren Studien ein antiproliferativen Effekt nachgewiesen werden. In der Zellkultur konnten wir bereits einen antiproliferativen Effekt auf glatte Gefäßmuskelzellen nachweisen. Zunächst soll im Tiermodell die Effektivität dieses aktiv-beschichteten Stents im Vergleich zu Sirolimus-beschichteten Stents untersucht werden, um im weiteren Verlauf die klinische Anwendung zu erproben.
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