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2012.02.08 08Uhr30

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Reha an der Kerckhoff-Klinik: „Neue Abteilung ist nach einem Jahr gut integriert und bringt viele Vorteile für Patienten“

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Fachabiturienten informierten sich über Organspende und Transplantationsmedizin in Bad Nauheim

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  • Der Schlaganfall – - Warnsignale erkennen und richtig handeln – -

Der Schlaganfall – - Warnsignale erkennen und richtig handeln – -

2010-05-19

Publikum

Anlässlich des „Tags gegen den Schlaganfall“, der bundesweit von der Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe organisiert wurde, hatte die Kerckhoff Klinik am Montag, den 10. Mai 2010 zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. Der Schlaganfall tötet als akute Erkrankung ca. 750 000 Menschen pro Jahr allein in Deutschland. Noch mehr Patienten leiden nach dem akuten Ereignis unter unterschiedlichsten Folgen, die die Lebensqualität der betroffenen Personen oftmals ernorm einschränkt.

PD GerrietsPD Dr. med. Tibo Gerriets


 


Privatdozent Dr. med. Tibo Gerriets, Oberarzt der Neurologischen Notaufnahme an der Uniklinik Gießen und Regionalbeauftragter der Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe referierte im nahezu vollbesetzten Kristallsaal des Kerckhoff- Rehabilitations-Zentrum über Warnsignale eines drohenden Schlaganfalls, sowie über Risikofaktoren und deren Vermeidung.

Die Warnsignale für einen Schlaganfall, wie plötzlich auftretende Sprachstörungen, Sehstörungen oder gar Halbseitenlähmungen, selbst wenn sie sich in relativ kurzer Zeit wieder zurückbilden, seien immer behandlungsbedürftig und sollten schnellstmöglich abgeklärt werden, erläuterte PD Dr. Gerriets.
Daher sollte in jedem Fall der Notarzt alarmiert werden, um lebenswichtige Behandlungsmaßnahmen einleiten zu können. Das frühzeitige Erkennen und eine schnell einsetzende Behandlung im Akutfall können oftmals schwerwiegende Spätschäden vermeiden helfen.

Anschauliche Beispiele aus der täglichen Praxis der Neurologischen Notaufnahme (Stroke Unit) der Uniklinik Gießen machten den Zuhörern die Notwendigkeit des schnellen Handelns deutlich.

Neben der Erkennung der Warnsignale erläuterte PD Dr. Gerriets aber auch Risiko-faktoren, die zu einem Schlaganfall führen können. Besonders Patienten mit arteriosklerotischen Gefäßkrankungen sind gefährdet.
 Auslöser für eine Arteriosklerose sind neben dem Alter, der Vererbung und dem Geschlecht, Bluthochdruck, eine diabetische Erkrankung, das Rauchen, hohe Cholesterinwerte und übermäßiger Alkoholgenuss. Treffen mehrere Risikofaktoren aufeinander steigt das Risiko für einen Schlaganfall erheblich.
Betroffene Patienten können dennoch vorbeugen, dazu gehört z. B. die tägliche Kontrolle des Blutdrucks, die heute mit den entsprechenden Messgeräte leicht zuhause durchgeführt werden kann.

Aber auch die Reduzierung von Übergewicht und/oder der Verzicht auf das Rauchen können das Risiko einen Schlaganfall zu erleiden verringern. Nach einem anschaulichen Vortrag hatten die Zuhörer dann nach 60 Min. die Möglichkeit Ihre Fragen zum Thema Schlaganfall zu stellen. In einer lebhaften und engagierten Diskussion wurden zahlreiche Fragen zu den Risikofaktoren und vorbeugenden Maßnahmen gestellt und von PD Dr. Gerriets ausführlich beantwortet.

Kontakt:

PD Dr. med. Tibo Gerriets
Kerckhoff- Klinik GmbH
Benekestr. 2-8
61231 Bad Nauheim
Tibo.Gerriets@neuro.med.uni-giessen.de

Weitere Informationen zu Thema "Schlaganfall"  finden Sie auf den Internetseiten der Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe unter www.schlaganfall-hilfe.de

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