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Thema: Transplantationsmedizin
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2009-08-25
v.l.n.r.:Prof. Dr. Thorsten Dill, Frau Claudia Fritsch-Ochs,Dr. Holger Steiger, Prof. Dr. Christian Hamm
Am 17. August wurde die Chest-Pain-Unit der Kerckhoff-Klinik Bad Nauheim als eine der deutschlandweit ersten Behandlungseinheiten für Patienten mit Verdacht auf Herzinfarkt zertifiziert. Dort werden ab sofort Patienten mit akutem Brustschmerz innerhalb kürzester Zeit untersucht und gegebenenfalls behandelt.

International hat sich gezeigt, dass eine möglichst schnelle Diagnose und Behandlung die Heilungschancen von Patienten mit akutem Herzinfarkt wesentlich verbessern.
„Der Schlüssel zur erfolgreichen Behandlung bei Herzinfarkt sind rasche Diagnose und schneller Therapiebeginn“ sagt Prof. Dr. Christian Hamm, Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer der Kerckhoff-Klinik.
Und genau das sei die Funktion der neuen Chest-Pain-Unit (CPU) der Kerckhoff-Klinik, die am 17. August als eine der ersten in Deutschland von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie zertifiziert wurde.
„Die personelle und technische Ausstattung unserer Chest-Pain-Unit in Verbindung mit unserer Kompetenz als international renommiertes Herzzentrum setzt Maßstäbe in der Akutversorgung von Patienten mit Herz- und Kreislauferkrankungen“ so Hamm weiter.
Unter der Leitung von Dr. Holger Steiger, Oberarzt in der Abteilung für Kardiologie, und Prof. Dr. Thorsten Dill, geschäftsführender Oberarzt der Abteilung für Kardiologie, bietet die CPU der Kerckhoff-Klinik Platz für zehn Patienten, die nach ihrer Aufnahme umgehend fachkundig diagnostiziert und anschließend lückenlos monitorüberwacht werden. Erfahrene Kardiologen stehen rund um die Uhr zur Verfügung.
Wird ein Herzinfarkt festgestellt, besteht sofort die Möglichkeit im Rahmen einer Herzkatheteruntersuchung das verschlossene Infarktgefäß mit einem Ballon und einer Gefäßstütze wiederzueröffnen oder im Einzelfall sogar eine notfallmäßige Bypass-Operation durchzuführen.
Zudem ist die CPU direkt an die kardiologische Intensiv-Station der Kerckhoff-Klinik angeschlossen. So können Patienten reibungslos weiter behandelt werden, wenn sie einer intensivmedizinischen Behandlung bedürfen.
Vor der Entlassung aus der CPU wird jeder Patient sorgfältig auf eventuell vorliegende Durchblutungsstörungen in den Herzkranzgefäßen untersucht, um bereits vorhandene Schädigungen zu erkennen und dann vorbeugende Maßnahmen zu treffen zu können. Auch andere potentiell lebensgefährliche Erkrankungen, die mit starken Schmerzen in der Brustgegend einhergehen, wie Lungenembolien oder Verletzungen der Aorta (Hauptschlagader) können mit dem Computer- und Kernspintomographen oder der endoskopischen Ultraschalluntersuchung jederzeit und ohne Zeitverlust diagnostiziert werden.
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