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Thema: Transplantationsmedizin
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2008-06-17
Gut besucht war der Kristallsaal des Kerckhoff-Rehabilitations-Zentrums am 7. Juni:
Mehr als 150 Ärztinnen und Ärzte nahmen am 7. Symposium Akute und chronische Herzinsuffizienz - aktueller Stand 2008 teil
Unter der Schirmherrschaft der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie konnte am vergangenen Freitag Prof. Dr. med. Christian Hamm, Direktor der Abteilung Kardiologie der Kerckhoff-Klinik, mehr als 150 Kolleginnen und Kollegen im Kristallsaal des Kerckhoff-Rehabilitations-Zentrums begrüßen. Der Anlass war das Symposium „Akute und chronische Herzinsuffizienz“, das die Kerckhoff-Klinik in diesem Jahr bereits zum siebten Mal organisiert hatte. Unter dem Motto „Aktueller Stand 2008“ warteten auf die teilnehmenden Ärzte vier Themenblöcke mit insgesamt 17 Vorträgen. “Unser Herzinsuffizienz-Symposium ist bereits ein fester Eintrag auf der Jahresagenda der Kardiologie geworden“ so Prof. Dr. med. Veselin Mitrovic, Medizinischer Direktor der Kerckhoff-Klinik Forschungsgesellschaft und, zusammen mit Hamm, wissenschaftlicher Leiter des Symposiums „Und auch dieses mal haben wir den Symposiumsteilnehmern mit den international hoch renommierten Referenten eine Veranstaltung auf höchstem medizinischen Niveau bieten können.“
Das Programm war inhaltlich in vier Blöcke gegliedert. Neben „Akute Herzinsuffizienz“ und „Chronische Herzinsuffizienz“ standen auch „Chirurgische Therapieoptionen“ auf dem Programm. Und unter dem Titel „Varia“ sprachen die Referenten zu besonderen Themen wie etwa der diastolischen Herzinsuffizienz, der diagnostischen Bedeutung von Biomarkern bei Herzinsuffizienz oder zur Tako-Tsubo-Myopathie, einer seltenen Herzkrankheit, zu der immer noch sehr wenig bekannt ist. Neben den Vorträgen hatten die Teilnehmer Raum, um direkt mit den Experten zu diskutieren. „Die rege und ausführliche Diskussion der Referenten-Beiträge ist bei unseren Symposien längst gute Tradition“ betont Mitrovic „Und das entspricht ja auch dem Geist unserer Veranstaltung: Der un-mittelbare und ausführliche Austausch zwischen Kollegen.“
In diesem Jahr war noch eine zweite Veranstaltung Teil des Herzinsuffizienz-Symposiums: „Neben den neusten Informationen aus der medizinischen Forschung für unsere Kollegen wollten wir auch Herzinsuffizienz-Patienten und deren Angehörige informieren“ erklärt Mitrovic. Daher habe die Kerckhoff-Klinik am Freitag vor dem Mediziner-Symposium ein Patientenseminar organisiert, das erste seiner Art hessenweit. „Und unser Angebot ist sehr gut angenommen worden“ resümiert Mitrovic, mehr als 50 „Neugierige“ haben an der zweistündigen Veranstaltung teilgenommen. „Unser Augenmerk lag dabei auf zwei Punkten“ erklärt Mitrovic weiter „Erstens auf einer verständlichen Darstellung und zweitens auf einem Inhalt, der für die Betroffenen praktisch relevant ist.“ Daher gab es am Freitag zum einen Vorträge zur Diagnose, der Bedeutung klinischer Be-funde und zur Therapie. Darüber hinaus war aber auch der Alltag von Betroffenen Thema: Was können sie im Alltag leisten, welche Möglichkeiten bietet Bewegungstherapie und welche Rolle kann die Telemedizin bei der Betreuung von Herzinsuffizienz spielen? Den Abschluss bildete der Vortrag eines Betroffenen: der 63-jährige Bad Nauheimer Johann Cermak litt jahrelang unter Herzinsuffizienz bis er schließlich im August letzten Jahres in der Kerckhoff-Klinik ein Spenderherz bekam.
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