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Blick auf die Klinik

Anfahrt per PKW
Fußweg Parkplatz "Am Großen Teich"

2010.10.28 Baumaßnahme 2.jpg

2012.05.16 09Uhr30

mehr unter

Renale Denervation bei therapieresistenter arterieller Hypertonie.....

Deckblatt 2012Veranstaltungen an der Kerckhoff-Klinik

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Kerckhoff-Klinik, Zentrum für Kardiologie und Herzchirurgie

Kerckhoff-Klinik Bad Nauheim

+49 (0) 6032/996-0
Benekestr. 2-8
61231 Bad Nauheim

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News

Arlt, M.

Neuer Chefarzt der Anästhesie an der Kerckhoff-Klinik

Training am Dummy

Ultraschall kann Leben retten: Notärzte und Intensivmediziner aus ganz Europa besuchen Schulung zum Umgang mit der Ultraschalluntersuchung in Notfällen -

Aussenansicht Reha Zentrum

Reha an der Kerckhoff-Klinik: „Neue Abteilung ist nach einem Jahr gut integriert und bringt viele Vorteile für Patienten“

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Publikum 06.11.2010

Herzinsuffizienz – Patientenseminar Freitag, 15. Juni 2012

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11. Herzinsuffizienz-Symposium Herzinsuffizienz – Update 2012 Samstag, 16. Juni 2012 9:00 – 15:00 Uhr

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Fortbildungen

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Heart Team 2012 Interdisziplinäre Therapieansätze

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Preise und Auszeichnungen

Preisträger RBP

Neuer Therapieansatz bei kardialer Fibrose - Rudi-Busse-Preis für Sebastian Szardien

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  • Therapie und Behandlung

Therapie und Behandlung

[Stand Fe. 2010]

Vorraussetzung für die chirurgische Entfernung der Lungenmetastasen

Um über eine chirurgische Therapie der Tochtergeschwülste zu entscheiden, muss zunächst der Primärtumor kurativ behandelt werden.
Zudem sollten keine Metastasen in anderen Organen vorliegen, da man sonst von einem onkologisch nicht mehr sinnvoll behandelbarem Tumorleiden ausgehen muss.
Nur in Einzelfällen kommt aufgrund von Komplikationen oder sonst fehlender Therapieoption die Resektion von Metastasen mit rein palliativem Charakter (i. S. einer Reduktion der Gesamttumormasse) in Frage. Entscheidend für die operative Therapie der Metastasen ist, dass sie vollständig entfernbar sind (sog. R0-Ziel).

Bei Patienten mit schweren Begleiterkrankungen, besonders des Herz- Kreislauf-Erkrankungen, muss das Operationsrisiko gegenüber dem Nutzen der Therapie sorgfältig abgewogen werden.

Therapie und Behandlung

Die Metastasenchirurgie sollte grundsätzlich einer kurativen (Kuration: Heilung) Zielsetzung folgen.

Mit der vollständigen Entfernung der Metastase/Metastasen wird für den Patienten das Ziel der Tumorfreiheit erreicht.
Die chirurgische Entfernung der Metastasen ist in Abhängigkeit vom Tumorstadium und der Tumorentität entweder als isoliertes Verfahren oder in Kombination mit einer Radiochemotherapie einsetzbar.

Neben der vollständigen Entfernung der Tumore steht die Erhaltung des prinzipiell ja gesunden Lungengewebes im Vordergrund.
Aus diesem Grunde hat die Laserchirurgie gegenüber den konventionellen Operationstechniken immer mehr an Bedeutung gewonnen.
Konventionell lassen sich die Metastasen durch sogenannte Keilresektate entfernen. Hierbei werden mit speziellen Klammernahtgeräten metastasentragende Gewebekeile mit einem ausreichenden Sicherheitsabstand aus dem umgebenden Gewebe ausgeschnitten. Ein u. U. nicht unerheblicher Verlust an gesundem Lungengewebe muss hierbei akzeptiert werden.

In seltenen Fällen ist eine Lobektomie (Lungenlappenentfernung) bis hin zur Pneumonektomie (Entfernung eines gesamten Lungenflügels) nötig.

Eine zusätzliche Problematik der Metastasenchirurgie liegt in den präoperativ nicht nachweisbaren Mikrometastasen, die durch herkömmliche radiologische Untersuchungsmethoden (CT / PET-CT) nicht aufgedeckt werden können.
Daher wird intraoperativ die Lunge vollständig palpiert (abgetastet) und nach Mikrometastasen gesucht, die ebenfalls entfernt werden. Die ist die besondere Domaine der Laserchirurgie.

Laserchirurgie

Die verschiedenen in der Medizin zugelassenen Operationslaser unterscheiden sich in ihrer Leistung und der Energie des ausgesandten Laserstrahles.
In unserer Abteilung kommt ein Hochleistungsdiodenlaser zur Anwendung. Sein Vorteil ist die ausgeprägte Koagulationszone, die eine praktisch blutfreie Entfernung von Metastasen ermöglicht und eine hervorragende Abdichtung des Lungengewebes bewirkt.
Die Koagulationszone erlaubt die Schnittführung unmittelbar am Tumor und sorgt somit für einen minimalen Verlust an funktinsfähigem Lungengewebe.
Konventionelle Operationstechnik und Laserresektion sind in gleicher Sitzung auch kombiniert einsetzbar.

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