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Thema: Transplantationsmedizin
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Bei Erwachsenen sind etwa 40% der Tumoren dieses Kompartimentes maligne.
Die häufigsten Tumore sind Thymome, Thymuskarzinome, Lymphome und Keimzelltumore. Thymome finden sich in über 50% der Fälle.

Kernspintomographie einer 80-jährigen Patientin mit großem Thymuskarzinom.
Die wichtigsten Prognosefaktoren sind hierbei die exakte Histopathologie und Histogenetik des Tumors, da Thymome einen fließenden Übergang zu malignem Wachstumsverhalten aufweisen.
Einziger weiterer Prognosefaktor ist die vollständige Entfernung des Tumors, der vor allem das Langzeitüberleben betrifft, aber auch die Verbesserung paraneoplastischer Symptome mit dem klassischen Syndrom der Myasthenia gravis.
Lymphome finden sich in 20% der Fälle, davon sind ein Drittel sogenannte Hodgkin-, die anderen Non-Hodgkin-Lymphome.
Besonders bei Kindern muss bei Raumforderungen im Mediastinum an Lymphome gedacht werden, die sich in 50% der Fälle bestätigen. Aufgrund der systemischen Ausbreitung der Lymphome ermöglicht die operative Therapie genaue Angaben zu Histologie und Tumorstadium.
Keimzelltumore - Seminome, Nicht-Seminome und benigne Keimzelltumoren - stellen insgesamt eine Rarität dar und treten praktisch nur bei Männern auf.
Bei Erwachsenen sind 80% der Keimzelltumore benigne Keimzelltumoren des Mediastinums. Zu dieser Gruppe gehören die Epidermoidzyste, das Dermoid und das benigne Teratom. Nach Diagnostik ist die Prognose dieser Tumoren nach vollständiger Resektion (R0) hervorragend.
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