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Thema: Transplantationsmedizin
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Häufig ist die aus anderen Gründen durchgeführte Röntgenübersichtsaufnahme des Brustkorbs der erste diagnostische Schritt, der dann eine Verbreiterung des Mediastinums zeigt.
Zusätzliche Informationen ergeben sich dann aus der Computertomographie (CT), aber immer mehr auch aus der Bildgebung durch die Magnetresonanztomographie (MRT), die neben der exakten Lokalisation der Raumforderung und der Beziehung zu benachbarten Strukturen auch Aussagen über die Textur zulassen, die entscheidende diagnostische Implikationen haben können.
Fast immer ist der radiologische Nachweis eines Mediastinaltumors gleichzusetzen mit der Entscheidung für ein chirurgisches Vorgehen.
Die Intention dieses Vorgehens hängt dabei entscheidend von der Lokalisation und der Bildgebung ab.
Meist wird eine primäre Resektion als therapeutischer Ansatz anzustreben sein, die aber auch für diagnostische Eingriffe sinnvoll sein kann, sofern keine Verletzung wichtiger Strukturen in Kauf genommen werden muss.
Ist eine Erkrankung zu erwarten, die in erster Linie als Systemerkrankung medikamentös therapiert wird, gewinnt der Eingriff diagnostischen Charakter.
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