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Herzinsuffizienz Patientenseminar 2013
Jubiläums-Symposium
29. Juni 2013 - 9 bis 18 Uhr
9. Frühlingssymposium des Rheumazentrums Gießen - Bad Nauheim
[Stand Jan. 2010]
Das Lungenkarzinom ist eine bösartige Veränderung der Lunge und die häufigste maligne Todesursache der westlichen Welt.
Nach wie vor ist der Hauptrisikofaktor das Rauchen. Auch weitere Schadstoffe spielen eine wesentliche Rolle, wie z. B. die Asbest-Exposition, die auch für weitere Tumorerkrankungen wie z. B. für die bösartige Rippenfellerkrankung (malignes Pleuramesotheliom) verantwortlich sind.
Es gibt einige zumeist aber unspezifische Symptome des Lungenkarzinoms, wobei insbesondere ein persistierender Reizhusten ein früher Hinweis auf ein Lungenkarzinom sein kann.
Konventionelle Röntgen-Aufnahme und PET-CT: einschmelzendes Lungenkarzinom der rechten Lunge.
Ein Reizhusten oder ein Atemwegsinfekt, der trotz Medikamenteneinnahme länger als drei bis vier Wochen anhält, sollte deshalb unbedingt von einem Facharzt der Lungenheilkunde abgeklärt werden. Weitere Symptome können Bluthusten (Hämoptysis), Gewichtsverlust, Nachtschweiß, Knochenschmerzen sein. Ein Karzinom wird zumeist als Zufallsbefund bei einer Routineuntersuchung entdeckt. Bei Diagnosestellung können derzeit nur etwa 25-30 Prozent der Patienten initial einer operativen Therapie zugeführt werden.
Die chirurgische Behandlung eines Lungenkarzinoms im frühen Stadium kann eine Heilung der Erkrankung bedeuten.
Für die restlichen Patienten müssen in einem interdisziplinären Kolloquium die weiteren therapeutischen Schritte festgelegt werden.
So wird unter bestimmten Vorraussetzungen eine chemotherapeutische und/oder strahlentherapeutische Vorbehandlung (neoadjuvante Chemotherapie bzw. Radiochemotherapie) mit dem Ziel durchgeführt, einen großen Tumor zu verkleinern, um ihn dadurch operabel zu machen, oder um einer bereits nachgewiesenen mediastinalen (Zwischenfell mit Luftröhre, Speiseröhre und großen Gefäßen) Lymphknotenmetastasierung entgegenzuwirken.
Von entscheidender Bedeutung für therapeutische Entscheidungen ist das Tumorstadium des Lungenkarzinoms.
Wie auch bei anderen soliden Tumoren sind die Stadien über das so genannte TNM-System definiert.
Generell gilt, dass bei Vorliegen eines peripheren Tumors (T1 oder T2) ohne Vorhandensein von Lymphknotenmetastasen (N0) die günstigste Prognose vorliegt (Stadium I).
Das Stadium II ist durch das Vorhandensein von intrapulmonalen Lymphknotenmetastasen (N1) definiert. Bis zu diesem Stadium besteht grundsätzlich die Indikation zur primär operativen Therapie.
Liegen bereits mediastinale Lymphknotenmetastasen (N2 bzw. N3) oder höhere Tumorstadien bzw. ein maligner Pleuraerguss vor, so spricht man von einem Stadium III.
Beim Endstadium (Stadium IV) sind bereits Fernmetastasen in anderen Organen nachweisbar. Hier greifen die interdisziplinären Therapiekonzepte.
Tumorstadium (pdf 66 KB)
Im Thoraxzentrum der Kerckhoff-Klinik wird Ihnen eine stadiengerechtete und den etablierten wissenschaftlichen Erkenntnissen entsprechende Therapie des Lungenkarzinoms angeboten.
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