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Blick auf die Klinik

Anfahrt per PKW
Fußweg Parkplatz "Am Großen Teich"

2010.10.28 Baumaßnahme 2.jpg

2012.01.30 08Uhr30

mehr unter

Ausbildung an der Kerckhoff-Klinik

Arbeiten an der Kerckhoff-Klinik


Deckblatt 2012Veranstaltungen an der Kerckhoff-Klinik

Patientenzeitschrift
Thema: Transplantationsmedizin

Logo von Kerckhoff-Klinik

Kerckhoff-Klinik, Zentrum für Kardiologie und Herzchirurgie

Kerckhoff-Klinik Bad Nauheim

+49 (0) 6032/996-0
Benekestr. 2-8
61231 Bad Nauheim

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News

Aussenansicht Reha Zentrum

Reha an der Kerckhoff-Klinik: „Neue Abteilung ist nach einem Jahr gut integriert und bringt viele Vorteile für Patienten“

IMG 2012

Fachabiturienten informierten sich über Organspende und Transplantationsmedizin in Bad Nauheim

Baustelle Dez.web.

Neubau des neuen Transplantationszentrums an der Kerckhoff-Klinik macht große Fortschritte

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Fortbildungen

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Fortbildungsveranstaltung: Devicetherapie der Herzinsuffizienz

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Preise und Auszeichnungen

PubPreis 2011

Publikationspreis 2011 des Vereins der Freunde und Förderer der Kerckhofff-Klinik e.V.

Preisträger RBP

Neuer Therapieansatz bei kardialer Fibrose - Rudi-Busse-Preis für Sebastian Szardien

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Bronchoskopie (Spiegelung der Atemwege)

[Stand Jan. 2010]



BRSK - GuthBRSK - Wiedenroth



















Die Bronchoskopie ist ein Verfahren zur Spiegelung der inneren Atemwege. Sie wird sowohl zur Diagnostik als auch zur therapeutischen Intervention durchgeführt.
Dabei wird ein sogennantes Bronchoskop durch Mund oder Nase in die Luftröhre eingeführt und in die nachfolgenden kleinen Atemwege (Bronchien) der Lunge vorgeschoben.
Die Spiegelung findet entweder in örtlicher Betäubung oder in Vollnarkose statt.

Man unterscheidet prinzipiell zwischen flexibler und starrer Bronchoskopie.


Indikationen:

  • Chronischer Husten
  • Bluthusten oder Blut im Auswurf (Hämoptysen)
  • Lungenkrebs (Bronchialkarzinom)
  • Atemwegsverengung (Trachealstenose, Bronchialstenose
  • Durchlüftungsstörung (Atelektase)
  • Lungenparenchymerkrankung
  • Lungenentzündung (Pneumonie)
  • Brustkorbverletzung (thorakales Trauma)
  • Raumforderungen des Mittelfellraums (Mediastinums) sowie der Lungenwurzel (Hilus)
  • Tumornachsorgeuntersuchungen

BRSK - Zyste HauptkarinaBronchoskopischer Befund bei einem jungen Patienten: große Zyste unmittelbar im Bereich der Aufteilung der Luftröhre (Hauptkarina).













An unserem Zentrum bieten wir folgende therapeutische und diagnostische Konzepte an:

Diagnostische bronchoalveoläre Lavage (BAL)

Sie dient der Gewinnung von Zellmaterial und Sekret aus den kleinsten Atemwegen zur feingeweblichen und laborchemischen Untersuchung (Zytologie, Histologie) sowie zur bakteriologischen Untersuchung.
Praktisch wird ein kleines Lungenareal mit steriler Flüssigkeit gespült und diese wieder abgesaugt. Hierdurch gewinnt man Hinweise auf Vorliegen und Art von Tumoren sowie Infektionserregern oder chronischen Lungenerkrankungen.

Entfernung von Fremdkörpern

Fremdkörper können mittels Fasszangen, Schlingen, Saug- oder Ballonkathetern atraumatisch entfernt werden.

Probenentnahme

Mit kleinen Instrumenten (Absaugkatheter, Bürste, Zange oder Punktionsnadel) werden Proben von Bronchialschleimhaut oder kleine Gewebestücke aus Luftröhre, Bronchien oder den Lungenbläschen schmerzfrei entnommen.

Endobronchiale Ultraschalluntersuchung (EBUS) ggf. mit transbronchialer Nadelaspiration (TBNA)

Unklare Lymphknotenvergrößerungen im Bereich des Zwischenfells (Mediastinum), des Lungenhilus und der Luftröhre können unter Ultraschallkontrolle punktiert werden, um Gewebe für weitere Untersuchungen zu gewinnen.

Wiedereröffnung und Schienung der Atemwege (Stentimplantation)

Stents sind Platzhalter.
Sie dienen der Schienung der Atemwege bei Einengungen (Stenosen) oder Aufweichung der Wandstruktur (Tracheomalazie). Sie werden bronchoskopisch eingebracht und je nach Indikation belassen oder wieder entfernt (z. B. bei Engstellen der Luftwege bei Lungenkarzinom).

Lungenvolumenreduktion durch Einsetzen von Atemwegsventilen

Eine neue Methode der Behandlung einer starken Lungenüberblähung (z. B. bei Lungenemphysem oder COPD) ist das Einlegen von Ventilen in die Atemwege, die Luft in die betroffenen Lungenareale leiten.
Ausgewählt werden Areale der Lunge, die aufgrund der Lungengerüstzerstörung keinen wesentlichen Beitrag mehr zur Sauerstoffaufnahme leisten.
Die Ventilimplantation lässt die entsprechenden Lungenanteile schrumpfen und verbessert Belüftung und Atmungsfunktion der restlichen Lunge.
Hierdurch kann eine Verbesserung der Leistungsfähigkeit und eine Abnahme der Luftnot bei Patienten mit Lungenemphysem erreicht werden.

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