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[Stand Feb. 2012]
Die Massage als manuelle Behandlung im Sinne der klassischen (muskulären) als auch der reflektorischen wirkenden (Bindgewebsmassage) Techniken wird insbesondere in der Behandlung des Weichteilrheumatismus zur muskelentspannenden, durchblutungsverbessernden und schmerzlinderen Therapie eingesetzt.
Manuelle, mechanische Anwendung der Massagegrundgriffe: Streichungen, Knetungen, Friktionen, Klopfungen (Erschütterungen) sowie Vibrationen und deren Kombinationen in verschiedenen Variationen zur vornehmlichen Behandlung muskulärer Verspannungen, Lösungen von Gewebsverklebungen und Beschleunigung des Flüssigkeitstransportes aus dem Gewebe.
Massagetechnik zur Diagnostik und Behandlung von krankhaft veränderten Bindegewebszonen mit z.T. kurz anhakenden Fingerkuppenstrichen mit dem Ziel einer neurovegetativen Gesamtbeeinflussung.
Reflextherapeutische Behandlungsmethode unter großflächig streichenden Massagetechniken des Unterleibes mit manuell, analwärts gerichteten Druckbewegungen auf den Dickdarm (Colon).
Sonderform der Massagetechnik zur entstauenden Behandlung bei chronischen Ödemen (meist schmerzlose Ansammlung von Flüssigkeit in Gewebe einzelner Körperbereiche) sowie postoperativen Schwellungszuständen.
Kombiniertes Verfahren mit spezieller großflächiger Massagetherapie mittels eines manuell geführten Wasserdruckstrahles zur Tiefenlockerung verspannter Muskulatur, Anregung der Durchblutung bei Verschleißerkrankungen des Stütz- und Halteapparates sowie Muskelverspannungen verschiedenster Art in Verbindung mit einem Wannenbad (Wassertemperatur 36-38°C).
Auftrieb und Wärme im Wasser stellen zusätzlich entspannende Wirkfaktoren bei der Behandlung vor allem stark verspannter Patienten dar.
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