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[Stand Feb. 2012]
Die Verfahren der Elektrotherapie sind vielfältig und unterscheiden sich hinsichtlich ihrer physikalischen und biologischen Wirkung deutlich voneinander. Sie dienen allgemein zur Schmerzstillung, zur Muskelkräftigung, zur Durchblutungsförderung, Training des Nerv-Muskel-Systems bei Erkrankungen der Gelenke, der Wirbelsäule, der Muskulatur, bei Durchblutungsstörungen sowie Zuständen nach Unfällen und ferner bei schmerzhaften Nervenerkrankungen.
Möglichkeit zur Schmerzstillung, insbesondere bei allen akuten und chronischen Schmerzzuständen des Bewegungsapparates.
Mittelfrequenzverfahren mit Muskelkontraktion bei chronisch-degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates (Arthrosen sowie chronischen Entzündungsprozessen); bei Anwendung im Wasserbad (Stangerbad/ Zwei- oder Vier-Zellen-Bäder) erfolgt eine zusätzliche Nutzung thermischer und muskelentspannender Effekte.
Die beiden genannten Stromformen sind ein hervorragendes Behandlungsverfahren zur Schmerzlinderung ohne Belastung für Herz und Kreislauf, insbesondere bei älteren Menschen. Jede Elektrotherapie ist gut mit Massagebehandlung bzw. Krankengymnastik kombinierbar.
Anwendung von elektromagnetischen Wellen (Dezimeter- und Mikrowelle) oder elektrischen bzw. magnetischen Feldern (Kurzwelle) zur Erzeugung einer Tiefenerwärmung im Gewebe zur Behandlung von Verschleißerkrankungen an der Wirbelsäule, den Gelenken, sowie der Muskulatur. Weiterhin Verfahren zur Behandlung Erkrankungen innerer Organe, bei denen eine Wärmebehandlung angeraten erscheint.
Therapieverfahren unter Anwendung von Ultraschallwellen (longitudinale Druckwellen) mit Frequenzen über dem Hörbereich des menschlichen Ohres. Durch Umwandlung hochfrequenter elektrischer in mechanische Schwingungen kommt es ebenfalls zur Entstehung von Wärme im Gewebe. Die entstehende Wärme führt zu einer Schmerzlinderung, Verbesserung der Durchblutung und Muskelentspannung sowie zu einer Stoffwechselverbesserung und wird daher insbesondere bei chronischen Muskel- und Gelenkerkrankungen, Muskelhartspann und posttraumatischen Schmerzzuständen des Bewegungsapparates angewandt.
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