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Blick auf die Klinik

Anfahrt per PKW
Fußweg Parkplatz "Am Großen Teich"

Pat Sem His 2013

Herzinsuffizienz Patientenseminar 2013

PH Poster 2013

Jubiläums-Symposium
29. Juni 2013 - 9 bis 18 Uhr
9. Frühlingssymposium des Rheumazentrums Gießen - Bad Nauheim


Vernissage 16052013

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Kerckhoff-Klinik, Zentrum für Kardiologie und Herzchirurgie

Kerckhoff-Klinik Bad Nauheim

+49 (0) 6032/996-0
Benekestr. 2-8
61231 Bad Nauheim

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Leistungen Rheumatologie

[Stand März 2013]

/Files/images/mitarbeiter/foto_mueller_ladner_2.jpgProf. Dr. Ulf Müller-Ladner, Direktor der Abt. Rheumatologie und Klinische Immunologie

Tradition und Moderne

Bereits im Mittelalter bemerkten die in Bad Nauheim ansässigen Salzsieder die wohltuende Wirkung der Sole auf schmerzende Gelenke. So liegen in Bad Nauheim die Wurzeln moderner Rheumabehandlung und -forschung in den entzündungshemmenden Effekten der natürlichen Quellen.
Die logische Konsequenz war Ende der 50er Jahre die Gründung des Instituts für physikalische Medizin und Balneologie der Universität Giessen mit Sitz in Bad Nauheim. Aufgabe war unter anderem die Erforschung der Wirkung von Sprudel- und Solebädern.

/Files/images/Sprudelhof, Badehaus.JPGSprudelhof in Bad Nauheim1955 konnte der aus Zürich stammende Professor Dr. V. R. Ott für den Lehrstuhl für physikalische Medizin und Balneologie gewonnen werden. Er setzte sich maßgeblich für den Bau einer neuen Klinik ein. Diese wurde 1961- 1963 nach seinen Vorstellungen in unmittelbarer Nachbarschaft zur Kerckhoff-Klinik erbaut. Unter seiner Leitung entwickelte sich die Rheumatologie rasch zur zentralen klinischen Disziplin. Unter seinem Schüler und Nachfolger Professor Dr. Klaus L. Schmidt setzte sich die Entwicklung des Schwerpunktes Rheumatologie weiter fort. Von 1988 bis 1999 führte die Klinik daher den Namen: "Klinik für Rheumatologie, physikalische Medizin und Balneologie der Universität Gießen".

Am 1. 4. 1999 wurde die Klinik unter dem Dach der Stiftung William G. Kerckhoff in das Herz- und Rheumazentrum Kerckhoff-Klinik Bad Nauheim eingegliedert. Nach der Emeritierung von Professor Dr. Klaus L. Schmidt wurde sie kommissarisch von Professor Dr. Gunther Neeck und Privatdozent Dr. Uwe Lange bis Ende 2004 geleitet.
Zu Beginn des Jahres 2005 erfolgte dann mit der Neuberufung von Professor Dr. Ulf Müller-Ladner als Chefarzt der Abteilung für Rheumatologie und Klinische Immunologie der Kerckhoff-Klinik, verbunden mit dem Lehrstuhl für Innere Medizin mit Schwerpunkt Rheumatologie der Justus-Liebig-Universität Giessen, der weitere Ausbau der klinischen und wissenschaftlichen rheumatologischen Aktivitäten in Bad Nauheim.

In der rheumatologischen Abteilung wurden im Jahr 2010 rund 1.200 stationäre Behandlungen sowie rund 6.500 ambulante Untersuchungen durchgeführt.
Mit dieser engen Verzahnung von ambulanter und stationärer Diagnostik und Therapie und einer Bettenzahl von 49 gehört die Kerckhoff-Klinik zu den größten Rheumazentren in Deutschland. Unsere Experten versorgen alle Erkrankungsarten und –schweregrade der komplexen Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises.
Die fachärztlich betreute physikalische Therapie ermöglicht außerdem die notwendige nichtmedikamentöse Langzeitbetreuung rheumatologischer Patienten. Wir sind stolz darauf, dass die meisten Patienten im Falle einer erneuten Behandlung die Kerckhoff-Klinik wieder wählen.

Die Nähe zu den Patienten wird auch dadurch unterstützt, dass ein konstanter Kontakt und ein reger Austausch mit den Selbsthilfeverbänden (Rheumaliga, Lupus-Selbsthilfegruppe, Sklerodermie-Selbsthilfe, Psoriasis- und M. Bechterew Selbsthilfegruppen etc.) besteht.
Daneben bietet die Abteilung Rheumatologie und klinische Immunologie ein vielfältiges Weiterbildungsangebot für Ärzte und Patienten an.

Diagnostische und therapeutische Maßnahmen

  • Ultraschall, Duplexsonographie
  • Gelenkpunktionen, Weichteilpunktionen, Knochendichtemessung, Knochenpunktionen, Endoskopien
  • Kapillarmikroskopie
  • In Kooperation mit anderen Abteilungen:
    spezielle rheumatologische und immunologische Laboruntersuchungen, Magnetresonanztomographie der Gelenke einschließlich Niederfeld-MRT, Röntgendiagnostik, Dopplersonographie, EKG, Belastungs-EKG, Echokardiographie, Lungenfunktionsprüfung, neurologische Untersuchung
  • Pharmakotherapie (Behandlung mit Medikamenten, die die Auswirkungen der Erkrankung mindern oder die Rückbildung einleiten können) einschließlich biologischer Therapieverfahren.

Versorgungsschwerpunkt Schmerztherapie

  • Physikalische Medizin (Diagnostik, differentialindikative physikalische Therapiemaßnahmen)
  • Ergotherapie (Gelenkschutz, motorisch-funktionale Therapie, Schienenbehandlung, psychosoziale Therapie, kognitive Verhaltenstherapie)

Schmerzen beeinflussen das physische, psychische und soziale Befinden und somit die Lebensqualität der Betroffenen und Ihrer Angehörigen. Die Kerckhoff-Klinik führt eine interdisziplinäre Schmerztherapie durch. In unserer Abteilung orientiert sich die Schmerztherapie an dem WHO (World Health Organization)-Schema mit Abstufungen von den Krankheitsbildern sowie der Entzündungsaktivität und dem chronischen Verlauf der Schmerzen.

Leistungen der rheumatologischen Ambulanz

  • Chronisch entzündliche Gelenkerkrankungen (z. B. rheumatoide Arthritis,Psoriasis-Arthritis, Gicht)
  • Entzündliche Wirbelsäulenerkrankungen (Spondylarthropathien, V.a. M. Bechterew, Psoriasisarthritis mit Wirbelsäulenbeteiligung, reaktive Arthritis´
  • Klinische Immunologie (systemische Autoimmunerkrankungen, wie z.B. systemischer Lupus erythematosis, Vaskulitiden (z.B. M. Wegener, Polymyalgia rheumatica), Mischkollagenosen, M. Sjögren
  • Osteologie (Früherkennung der Osteoporose und anderen Osteopathien)
  • Gelenkultraschall, einschließlich 2D/3D Gefäßdarstellungen
  • Knochendichtemessung
  • Kapillarmikroskopie
  • Immunologisches Speziallabor in Kooperation mit dem Zentrallabor
  • Konventionelles Röntgen in Kooperation mit der Radiologie
  • Magnetresonanztomographie (einschließlich Niederfeld-MRT) in Kooperation mit der Radiologie
  • Organfunktionsdiagnostik (Herz, Lunge, Abdomen) im Rahmen der rheumato-logischen Krankheitsbilder
  • Infusionstherapien einschließlich biologischer WirkstoffeGelenkpunktionen mit / ohne Medikamenteninstillationen
Der Wissenschaft verbunden

Im Sinne des Patienten gilt es, neue Erkenntnisse rasch in die Behandlung umzusetzen. Die Rheumatologie der Kerckhoff-Klinik arbeitet deshalb eng mit dem renommierten Max-Planck-Institut zusammen. Eine traditionell fruchtbare Verbindung besteht zu den hessischen Universitäten, vor allem zur Justus-Liebig-Universität Giessen. Dies wird auch durch die Personalunion des ärztlichen Leiters der Abteilung für Rheumatologie und Klinische Immunologie, Professor Dr. Ulf Müller-Ladner, als Ordinarius für Innere Medizin mit Schwerpunkt Rheumatologie an der Justus-Liebig Universität Giessen und Leiter des Rheuma-Zentrums Giessen-Bad Naunheim verdeutlicht.

Die Kerckhoff-Klinik forscht mit allen Abteilungen kontinuierlich an neuen therapeutischen Verfahren. Auf der Basis der rasanten Zunahme neuer Erkenntnisse erscheint es daher absehbar, dass auch zahlreiche, bislang noch schwer zu beeinflussende rheumatische Erkrankungen, in den nächsten Jahren deutlich verbesserten therapeutischen Möglichkeiten zugänglich sein werden. Durch entsprechende immunologische und molekularbiologische Testmethoden werden die verschiedenen Krankheitsverläufe noch besser und früher vorhersehbar sein. Substanzen, die körpereigenen Botenstoffen ähneln oder mit ihnen identisch sind (sog. biologische Therapien), eröffnen immer gezieltere und schonendere Behandlungsmöglichkeiten. Die Entfernung krankmachender Eiweißstoffe durch spezielle Filtrationsverfahren (sog. Apherese) stellt eine weitere Entwicklung dar. Die Kerckhoff-Klinik als eine anwendungsorientierte Forschungsklinik arbeitet an diesen Fortschritten führend mit und nimmt auch konstant an der klinischen Erprobung dieser neuen Medikamente teil, um zu gewährleisten, dass allen Patienten diese Therapieverfahren frühestmöglich zur Verfügung stehen.

Unsere Forschungsschwerpunkte

  • Neuentwicklung von Medikamenten (für ausgewählte Patienten)
  • Rheumatologische Grundlagenforschung
  • Klinische Forschung
Anzahl der Besuche: 3734
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