Anfahrt per PKW
Fußweg Parkplatz "Am Großen Teich"


Mit unserem Newsletter erhalten Sie regelmäßig aktuelle Informationen.
Alle Felder müssen ausgefüllt werden.
Die Sonographie sowie die Dopplersonographie sind Untersuchungsmethoden bei denen Ultraschall eingesetzt wird (in der Tierwelt dient Ultraschall z. B. Fledermäusen zur Orientierung). Ultraschall findet schon seit vielen Jahren seine Anwendung als diagnostisches Hilfsmittel in vielen Bereichen der Medizin.
Bei der Sonographie können mit Hilfe des Ultraschalls zweidimensionale Bilder der inneren Organe erzeugt werden. Dabei werden Schallwellen hoher Frequenzen (3,5 – 15 MHz) von einem Schallkopf ausgesandt. Der in den Körper eingestrahlte Ultraschall wird von Geweben verschiedener Dichte unterschiedlich reflektiert. Mit Hilfe der reflektierten Wellen kann dann ein zweidimensionales Bild des Organs hergestellt werden. Die gesamte Steuerung und Auswertung von Ultraschallgeräten erfolgt rechnergesteuert. Dank heute verfügbarer kleiner, mobiler Geräte ist die Sonographie zum „verlängerten Finger“ des Arztes geworden. Dank wissenschaftlicher Forschung wird diese Untersuchungsmethode ständig technisch verbessert und weiterentwickelt.
Die Dopplersonographie ist vergleichbar mit der Geschwindigkeitsmessung mittels Radar im Straßenverkehr. Ein zur Quelle (Schallradar) bewegtes Objekt verändert die Frequenz der sie treffenden Strahlung. Die Frequenzänderung wird nach der Reflektion im Gerät bestimmt und daraus auf die Richtung (von der Quelle weg oder auf sie zu) und die Geschwindigkeit geschlossen.
Der Vorteil dieser Methoden: Nebenwirkungen sind bei den in der Medizin verwendeten Energien nicht zu erwarten. Beide Ultraschalluntersuchungsmethoden können deshalb auch problemlos wiederholt werden.
Darstellung der inneren Organe vornehmlich des Oberbauches: Leber, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse, Milz, Nieren und orientierende Untersuchung des Darmes, der großen Blutgefäße und des Rippenfells.
Feststellung der Größe und Ausschluss von Knoten, Zysten oder anderen Veränderungen.
Ultraschalluntersuchung des Knies
Außer der Wirbelsäule lassen sich nahezu alle Gelenke mit Ultraschall untersuchen. Der große Vorteil der Untersuchung liegt in der Entdeckung von entzündlichen Veränderungen längst bevor im Röntgenbild etwas zu sehen ist. So lassen sich Ergüsse (Flüssigkeitsansammlungen) in Gelenken und Sehnen und mit den modernen Ultraschallgeräten auch die entzündete Gelenk- und Sehnenscheideninnenhaut gut darstellen. Darüber hinaus ist eine begrenzte Aussage über die Beschaffenheit der Gelenkfläche und ihrer Ränder im Hinblick auf hier vorliegende entzündlich oder degenerativ bedingte Schäden möglich. Im Unterschied zu allen anderen bildgebenden Verfahren ist im Rahmen einer Ultraschalluntersuchung eine Untersuchung und Darstellung der Funktionalität eines Gelenkes mit Beweglichkeit der Sehnen, Bänder und gelenkbildenden Flächen direkt möglich.
Mit der Dopplersonographie kann die Blutflußgeschwindigkeit in Arterien und Venen dargestellt werden. Verengungen oder Verschlüsse können so rechtzeitig erkannt werden. Neuerdings ist auch eine Darstellung der kleinsten Blutgefäße an der entzündeten Gelenkinnenhaut bei manchen rheumatischen Erkrankungen darstellbar, was sowohl zur Eingrenzung der Diagnose und Therapieverlaufsbeobachtung genutzt werden kann.
© 2008-2012 Kerckhoff Klinik




