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Durch die Untersuchung mit einem Knochendichtemessgerät ist es möglich, zum Beispiel die Osteoporose bereits in einem frühen Stadium zu erkennen – noch lange bevor die ersten schmerzhaften Brüche auftreten.
Jüngste wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass bei rechtzeitiger Diagnosestellung und einer angemessenen Therapie mehr als 50% der durch Knochenschwund bedingten Brüche zu vermeiden wären. In einer osteologischen Sprechstunde können Patientinnen und Patienten ihr Risikoprofil bestimmen, um sich im Falle einer Erkrankung behandeln zu lassen.
Knochendichtemessung
In der osteologischen Sprechstunde wird mit den radiologischen Verfahren der Knochendichtemessung (DXA und Knochen-CT) festgestellt, ob und in welchem Umfang die Knochensubstanz vermindert ist. Jeder Mensch, dessen Knochendichte ca. 25% unter den Durchschnittswerten gesunder, jüngerer Erwachsener liegt, gilt als ein potentieller Osteoporose-Patient.
Der Vorteil der DXA-Methode gegenüber der Computertomographie liegt in einer niedrigeren Strahlenbelastung.
In nur 30 Sekunden durchdringt ein schwacher Strahl das gesamte Skelett und bestimmt die Knochendichte, von der man dann auf den Kalksalzgehalt des Knochens schließen kann. Der Arzt gewinnt somit eine Übersicht über den gesamten Körper.
Bei fortgeschrittenen Verschleißerscheinungen an der Wirbelsäule sollte jedoch eine CT-Messung der Knochendichte erfolgen.
Die Messung der Knochendichte reicht jedoch nicht aus, um eine zuverlässige Diagnose zu stellen. Eine Erhebung der Risikofaktoren wie Wechseljahre, regelmäßige Einnahme von Cortison usw. sowie eine ganze Reihe von Laboruntersuchungen sind zusätzlich von Nöten. Auf der Grundlage der gesammelten Daten ist der behandelnde Mediziner in der Lage, die Art der Osteoporose festzustellen und eine wirksame Therapie einzuleiten. Mit Hilfe der Knochendichtemessung kann man auch den Verlauf der Erkrankung zuverlässig dokumentieren.
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