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Die Endoskopie ist ein diagnostisches Verfahren zur Untersuchung von Körperhöhlen und Hohlorganen wie z. B. Luftröhre, Bronchien, Magen oder Dickdarm durch die direkte Betrachtung mit Hilfe eines Endoskops. Im Deutschen wird oft auch der Begriff der Spiegelung verwendet. Man spricht dann z. B. von Magen- oder Darmspiegelung.
Ein Endoskop ist ein schlauchartig-biegsames oder starres Instrument, das aus einer Beleuchtungseinrichtung mit Kaltlicht und einem optischen System (Kamera) besteht. Kaltlicht wird verwendet, um Hitzeschäden an den zu untersuchenden Organen zu vermeiden. Das optische System leitet das Licht von der Lichtquelle an der Spitze des Endoskops zum untersuchenden Arzt. Dabei kann die Blickrichtung des Arztes sowohl geradeaus gerichtet als auch um bis zu 45° abgewinkelt sein.
In der Rheumatologie werden endoskopische Untersuchungen eingesetzt, um Schäden oder Veränderungen an der Schleimhaut im Magen-Darmtrakt zu erkennen. Zum einen können einige rheumatische Erkrankungen beispielsweise zu Entzündungen im Magen-Darmtrakt führen. Möglich ist aber auch, dass die rheumatischen Symptome die Folge einer Erkrankung des Magen-Darmtraktes sind. Zum anderen können manche antirheumatischen Medikamente zu Schäden an der Schleimhaut des Magen-Darmtraktes führen.
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