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Die Grundlage der rheumatologischen Diagnostik sind das genaue Erfragen der medizinischen Vorgeschichte (Anamnese), eine ausführliche und gründliche körperliche Untersuchung sowie ambulant durchführbare technische Untersuchungen (Ultraschall, Röntgen, EKG). Bei bis zu 2/3 der Patienten kann allein darüber schon die rheumatologische Diagnose gestellt werden. Mit Hilfe der rheumatologischen Anamnese versucht Ihr Arzt Ihre Beschwerden einzuordnen und mögliche Begleiterkrankungen zu erkennen.
Zur rheumatologischen Untersuchung gehört vorrangig die Suche nach Hinweisen für eine Entzündung sowie die Funktionsprüfung der Gelenke. Eine solide internistische Befunderhebung muß selbstverständlich immer durchgeführt werden.
Bei Patienten, die sich zum ersten Mal in unserer Ambulanz vorstellen, ist die ärztliche Hauptaufgabe die Erhebung der Anamnese und körperliche Untersuchung, um das Krankheitsbild genauer einzuordnen und gezielt weitergehende Untersuchungen, wie zum Beispiel Röntgendiagnostik, zu veranlassen. Bei Patienten mit bereits bekannten Krankheitsbildern ist es bei jeder Vorstellung unerläßlich, festzustellen, wie aktiv die Erkrankung zur Zeit ist. Davon abhängig kann dann die weitere medikamentöse Einstellung erfolgen.
Tipp: Sollten Sie über sogenannte Vorbefunde (Röntgenaufnahmen, Laborwerte etc.) verfügen, sollten Sie sie zu Ihrem Termin in unserer Ambulanz mitbringen. Unnötige Untersuchungen können so vermieden werden.
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