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Diagnostische Radiologie

[Stand Feb. 2011]

Prof. Bachmann IVProf.Dr. Georg Bachmann, Direktor der Abteilung Diagnostische Radiologie

Verehrte Patienten, verehrte Gäste, verehrte Kollegen,

herzlich willkommen in der Abteilung Diagnostische Radiologie der Kerckhoff- Klinik in Bad Nauheim. Auf den folgenden Seiten möchten wir Sie über die medizinischen Leistungen und Schwerpunkte unserer Abteilung informieren.

Vor der Therapie steht die Diagnose

Auch im Zeitalter modernster technischer Methoden tragen Anamneseerhebung und klinische Untersuchung den wichtigsten Anteil zur Diagnosefindung bei und haben auch für den Patienten eine zentrale Bedeutung in der Behandlung seiner Krankheit.
Die sechs Sinne, die dem Arzt zur Untersuchung des Patienten zur Verfügung stehen, werden durch die modernen radiologischen Methoden erheblich erweitert. Sie ermöglichen neue Einsichten in innere Organe und decken deren Strukturen und Funktionen auf.

Viele diagnostische Methoden stehen zur Verfügung

Das diagnostische Repertoire ist in den letzten zwei Jahrzehnten enorm angewachsen. Ultraschall, Röntgen, Szintigraphie, Computertomographie (CT), Magnetresonanztomographie (MRT), Positronenemissionstomographie (PET) und mittlerweile auch das PET/CT sind die bekanntesten Methoden. Sie arbeiten nach ganz unterschiedlichen physikalischen Prinzipien und haben für die vorgegebene Fragestellung ihre eigenen Vor- und Nachteile und/aber auch Risiken für den Patienten.

Durch optimierten Einsatz jeder Methode, verbunden mit einer verständlichen Aufklärung des Patienten, sind der diagnostische Gewinn hoch und die Risiken für den Patienten klein.

Die Zusammennarbeit im ärztlichen Team

Durch die medizinische Forschung sind nicht nur neue Erkrankungen entdeckt worden. Auch hat sich das Wissen hinsichtlich Diagnostik, Therapie und Verlauf einer bekannten Erkrankung nahezu unüberschaubar vermehrt. Daher hat sich vielerorts die Zusammenarbeit in einem Ärzteteam aus Kollegen verschiedener Fachrichtungen bewährt.

In der Herzdiagnostik der Kerckhoff-Klinik arbeiten beispielsweise Radiologen und Kardiologen in Fragen der Indikation, Durchführung und Auswertung von bildgebenden Methoden eng zusammen, wodurch eine ideale Kombination aus technisch-klinischer Anwendung und klinisch-therapeutischer Erfahrung gewährleistet wird.

Auch für Erkrankungen der thorakalen Organe (z.B. Lunge), neurologischen und rheumatischen Erkrankungen existieren ähnliche enge Kooperationen zwischen Radiologen, Thoraxchirurgen, Pneumologen und Neurologen bzw. Rheumatologen. Schließlich arbeiten Forscher des Max-Planck-Instituts mit Radiologen und Neurologen der Kerckhoff-Klinik in der Grundlagenforschung zusammen, um unter Einsatz radiologischer Methoden die Prinzipien der Infarktentstehung und die Entwicklung von Kollateralen zu erforschen.

Der Forschung verpflichtet

Die Krankenversorgung ihrer Patienten steht immer im Mittelpunkt der ärztlichen Arbeit. Daneben unternimmt die Kerckhoff-Klinik erhebliche Anstrengungen in der Erforschung der Entstehung und Entwicklung von Herz/Kreislaufkrankheiten und kann auf eine beachtliche Tradition in der Zusammenarbeit mit Forschern des Max-Planck-Instituts und den drei großen hessischen Kliniken Marburg, Gießen und Frankfurt blicken.

Damit wird garantiert, dass neueste medizinische Kenntnisse weltweit gesammelt und zum Nutzen des Patienten praxisnah und schonend umgesetzt werden. Die langjährige Zusammenarbeit hat auch den Ruf als Kompetenzzentrum für schwierige Kathetereingriffe und Operationen begründet, die Patienten aus dem gesamten Bundesgebiet in die Kerckhoff-Klinik führen.

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