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Thema: Transplantationsmedizin
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[Stand Aug. 2011]
Dieses Verfahren hat im Bereich der Kardiologie in den letzten Jahren eine erhebliche Bedeutung erlangt. Die Liste der sinnvollen Indikationen wurde in den letzten Jahren ständig erweitert.
In der Diagnostik der koronaren Herzerkrankung (KHK) gehört die kardiale Stress-MRT mittels Dobutamin oder Adenosinin entsprechend ausgestatteten und qualifizierten Zentren inzwischen zum diagnostischen Standard.
Dabei folgt die Dobutamin-Stress MRT dem Protokoll der Stress-Echokardiographie mit dem Ziel der Wandbewegung unter steigender medikamentöser Belastung, hat aber den Vorteil der Unabhängigkeit von einm Schallfenster und sich in vergleichenden Studien als überlegen erwiesen.
Die Adenosin-Stress MRT ermöglicht die Beurteilung der myokardialen Perfusion unter maximaler Vasodilatation nach 3-minütiger intravenöser Adenosin-Infusion und hat sich ebenfalls als mindestens gleichwertig in der diagnostischen Wertigkeit im Vergleich zu den alternativen Verfahren der Myokardszintigraphie oder der PET erwiesen.
In der Kombiantion mit der myokardialen Vitalitätsdiagnostik ist die MRT den anderen Verfahren überlegen.
Weitere in der kardiologischen Diagnostik etablierte Indikationen sind z.B. die Differentialdiagnostik bei Kardiomyopathien, bei Myo-/Perikarditis und die Beurteilung der herznahen Gefäße.
Wir folgen dem Prinzip, die nichtinvasiven Verfahren gezielt einzusetzen, um unnötige invasve Prozeduren zu vermeiden.
Die Durchführung und Interpretation der Untersuchungen erfolgt durch erfahrene Fachärzte für Kardiologie mit langjähriger Erfahrung in den jeweiligen Bereichen.
Abbildung:
Kardiale MRT-Untersuchung einer 63-jährigen Diabetikerin, die sich 2 Jahre nach einer Stentimplantation in die mediale RCA mit Dyspnoe NYHA 3 vorstellt.
In der zum Zeitpunkt der Aufnahme durchgeführten Myokarperfusion Nachweis eines Perfusionsdefektes inferior bis inferoseptal (a, Pfeile) bereits in Ruhe und eines kleinen, älteren nicht-transmuralen Infarktes (b, Pfeil). In der Herzkatheteruntersuchung langstreckige In-Stentstenose (c, Pfeil).
Abbildung:
Kardiales MRT bei Aufnahme eines 43-jährigen Patienten mit V.a. NSTEMI.
In der Bildaquisition während Kontrastmittelgabe ausgedehnte Minderperfusion der anterolateralen Wand („early enhancement“, obere Reihe, Pfeile) mit Nachweis eines transmuralen Infarktes und MVO im Late-Enhancement (untere Reihe, Pfeile). Unmittelbar anschließend Intervention an hochgradiger proximaler LAD-Stenose.
Abbildung:
Kardiales MRT bei einem 52-jährigen Patienten, der mit akutem Thoraxschmerz und Zeichen des akuten Myokardinfarktes im EKG zur Aufnahme kommt.
Koronarangiographisch Ausschluß einer relevanten Stenose bei Nachweis einer Atherosklerose.
Im MRT Nachweis einer Myokarditis der lateralen Wand (Pfeile), Differentialdiagnostisch Ausschluß eines embolischen Infarktes.
Abbildung:
MRT einer 57-jährigen Patientin mit akut aufgetretenem Thoraxschmerz nach einem psychisch belastenden Ereignis.
Bei Aufnahme Dyspnoe NYHA 3, keine Angina pectoris.
Im MRT in der Akutphase typisches „apical ballooning“ (oberer Reihe) und Ausschluß einer Infarzierung. Koronarangiographisch Ausschluß einer KHK.
Im MRT nach 5 Tagen komplette Normalisierung der Wandbewegung (untere Reihe).
Abbildung:
MRT der Aorta mittels SSFP-Cine-Sequenz bei einem 64-jährigen Patienten mit bekanntem Aneurysma der Aorta ascendens und aktuell einem thorakalen Schmerzereignis mit Ausstrahlung in den Rücken.
In der para-coronaren Darstellung (links) deutlich sichtbare Dissektionsmembran mit 2 Lumina, in der transversalen Orientierung (rechts) zeigt sich die Dissektionsmembran sowohl in der Ao. ascendens (Pfeil), als auch in der Ao. descendens (Pfeil).
Das kleinere Lumen ist das wahre Lumen; beide Lumina sind perfundiert.
Abbildung:
MR-Angio in paracoronarer Orientierung mit Darstellung mehrerer Thromben in der linken und rechten PA (linke Abb, Pfeile); dynamische Perfusion der Lunge im MRT mit Perfusionsausfall der Lunge links und ausgeprägten Perfusionsdefekten rechts (mittlere Abb., Pfeile);
MSCT mit Kontrastmittel mit Nachweis eines großen Embolus in der linken Pulmonalarterie, Multiplanare Rekonstruktion, paracoronare Schichtorientierung (rechte Abb.,Pfeil).
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