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2012.05.16 09Uhr30

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Renale Denervation bei therapieresistenter arterieller Hypertonie.....

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Kerckhoff-Klinik, Zentrum für Kardiologie und Herzchirurgie

Kerckhoff-Klinik Bad Nauheim

+49 (0) 6032/996-0
Benekestr. 2-8
61231 Bad Nauheim

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Arlt, M.

Neuer Chefarzt der Anästhesie an der Kerckhoff-Klinik

Training am Dummy

Ultraschall kann Leben retten: Notärzte und Intensivmediziner aus ganz Europa besuchen Schulung zum Umgang mit der Ultraschalluntersuchung in Notfällen -

Aussenansicht Reha Zentrum

Reha an der Kerckhoff-Klinik: „Neue Abteilung ist nach einem Jahr gut integriert und bringt viele Vorteile für Patienten“

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Herzinsuffizienz – Patientenseminar Freitag, 15. Juni 2012

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11. Herzinsuffizienz-Symposium Herzinsuffizienz – Update 2012 Samstag, 16. Juni 2012 9:00 – 15:00 Uhr

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Heart Team 2012 Interdisziplinäre Therapieansätze

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Preisträger RBP

Neuer Therapieansatz bei kardialer Fibrose - Rudi-Busse-Preis für Sebastian Szardien

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Diagnostische Linksherzkatheteruntersuchung

(transfemoraler oder transradialer Zugang)

[Stand Feb. 2012]]


Ein Schwerpunkt der Abteilung für Kardiologie ist die Diagnostik und Behandlung der koronaren Herzerkrankung. Die Linksherzkatheteruntersuchung ist momentan die einzig verlässliche Methode um Verengungen von Herzkranzgefäßen sicher darstellen zu können. Des Weiteren bietet sich die Möglichkeit bei nachgewiesenen Verengungen der Koronarien diese in gleicher Sitzung zu behandeln.
Zu den Behandlungen gehören die Aufdehnung mittels eines Ballonkatheters (Ballonangioplastie, PTCA) und/ oder Implantation einer Gefäßstütze (Stent), um die Engstelle zu beseitigen und einen normalen Blutfluss in den Koronarien wiederherzustellen.
In manchen Fällen muss alternativ eine Bypassoperation durch die Kollegen der Klinik für Herzchirurgie durchgeführt werden. Die Entscheidung über das entsprechende Procedere wird in einer täglich stattfindenden Besprechung zwischen Kardiologen und Herzchirurgen (das sogenannte „Herz-Team“) im Sinne des Patienten getroffen.

Hk webHerzkatheteruntersuchung


Die diagnostische Linksherzkatheteruntersuchung kann bei unkomplizierten Untersuchungen ambulant durchgeführt werden, d.h. die Patienten können noch am gleichen Tag wieder nach Hause gehen.

Bei der Herzkatheteruntersuchung über das Handgelenk (transradial) entfallen die langen Liegezeiten, zusätzlich treten Blutungskomplikationen seltener auf. Die Entscheidung über den Zugangsweg (transradial oder transfemoral) für die Linksherzkatheteruntersuchung wird vom Untersucher getroffen.
Bei einer Linksherzkatheteruntersuchung werden die Herzkranzgefäße mittels Röntgen-Kontrastmittel auf einem Röntgen- Bildschirm sichtbar gemacht. Die Herzkranzgefäße versorgen den Herzmuskel mit Blut und sichern so die Leistungsfähigkeit des Herzens. Die Gefäße gehen direkt oberhalb der linken Herzkammer aus der Aorta (Hauptschlagader) ab.

Es werden folgende Herzkranzarterien unterschieden;
die linke Herzkranzarterie (LCA) teilt sich in zwei Äste auf, die die Vorderwand (RIVA) und die Seitenwand (RCX) versorgen.
Die rechte Herzkranzarterie (RCA) versorgt die Herzhinterwand. Gefäßalterungsprozesse (Atheriosklerose), die durch verschiedene Risikofaktoren wie cholesterinreiche Ernährung, Zigarettenrauchen und/oder Bluthochdruck begünstigt werden können, führen zur Bildung von Ablagerungen (Plaques) in der Herzkranzgefäßwand.
Erreichen diese eine bestimmte Größe, entstehen Verengungen (Stenosen), die die Durchblutung des Herzmuskels vermindern. Dies wird als koronare Herzkrankheit (KHK) bezeichnet.

Typische Beschwerden sind ein Druckgefühl hinter dem Brustbein (Angina Pectoris), das bis in den linken Arm ausstrahlen kann, und Luftnot bei körperlicher Belastung. Die Linksherzkatheteruntersuchung (Koronarangiographie bedeutet „Herzkranzgefäß-Darstellung“) ermöglicht den direkten Nachweis vorliegender Herzkranzgefäßverengungen.

Wie funktioniert die Linksherzkatheteruntersuchung?

Nach einer örtlichen Betäubung im Bereich der Punktionsstelle (Leiste oder Handgelenk) wird die Arterie punktiert und eine Schleuse (dünner Kunststoffschlauch mit Ventil) in das Gefäß gelegt.
Über diese Schleuse und einen Führungsdraht können die diversen Katheter über die Hauptschlagader bis zu den Koronargefäßen vorgebracht werden. Nach Gabe von Kontrastmittel können die Koronarien unter der Durchleuchtungsanlage sichtbar gemacht werden und Stenosen entdeckt werden. Dazu werden Aufnahmen in verschiedenen Einstellungen der Röntgenanlage gemacht, um die Herzkranzarterie von allen Seiten aus sehen zu können. In manchen Fällen wird noch eine Darstellung der Pumpleistung der linken Herzkammer durchgeführt. Nach der Herzkatheteruntersuchung wird die Schleuse aus der Arterie entfernt. In den meisten Fällen wird die Punktionsstelle durch ein Gefäßverschluss-System versorgt, d.h. die Einstichstelle wird mit einem Kollagenpropf verschlossen oder von innen vernäht. In beiden Fällen wird die Liegezeit reduziert. Alternativ erfolgt die Blutstillung der Arterie durch Abdrücken der Einstichstelle; dies ist in der Regel für 10 - 20 Minuten erforderlich. Danach wird ein enganliegender Verband angelegt, der für weitere vier bis sechs Stunden Druck auf die Einstichstelle ausübt. Gegebenenfalls kann zusätzlich noch ein Sandsack verwendet werden. Ein Aufstehen ist nach Abnahme des Druckverbandes möglich.
Wenn die Untersuchung vom Handgelenk aus durchgeführt wurde, können Sie sogar unmittelbar nach der Untersuchung wieder aufstehen.

Die Herzkatheteruntersuchung ist eine sichere Untersuchungsmethode, die allerdings einen Eingriff in den Körper darstellt. Derzeit ist ein verlässlicher Nachweis von Herzkranzgefäßverengungen, der unter Umständen entsprechende Konsequenzen bis hin zur Bypassoperation nach sich zieht, nur mittels Herzkatheteruntersuchung möglich.

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