[Stand Jan. 2012]
Prof. Dr. Helge Möllmann h.moellmann@kerckhoff-klinik.de
Alle Anlagen sind mit modernster digitaler Bildverarbeitung ausgerüstet, so dass alle gängigen Maßnahmen zur Diagnostik der koronaren Herzkrankheit, der großen Gefäße, der Herzmuskelerkrankungen, Herzklappenerkrankungen und der Erkrankungen des Lungenkreislaufs ausgeführt werden können.
Dies schließt, neben dem Links – und Rechtsherzkatheter, auch spezielle Untersuchungsverfahren wie z.B. den intravaskulären Ultraschall (IVUS) oder die intrakoronare Druckmessungen ein. Falls nach einer diagnostischen Herzkatheteruntersuchung eine entsprechende Kathetertherapie notwendig sein sollte, wird diese an unserer Klinik in der Regel sofort im Anschluss an die Herzkathteruntersuchung durchgeführt, d. h., hierfür muss kein neuer Termin vereinbart werden.
Jährlich werden so etwa 5000 Katheteruntersuchungen und 2500 therapeutische Kathetereingriffe durchgeführt.
Die größte Bedeutung kommt der kathetergestützten Therapie von Verengungen der Herzkranzgefäße (koronare Herzkrankheit, KHK) zu.
Durch Aufdehnung mit einem Ballon und durch einsetzen einer Gefäßstütze (Stent) kann solche eine Verengung beseitigt werden und sich der Blutfluß zum Herzmuskel wieder normalisieren.
Ein Teil dieser Eingriffe wird auch bei Patienten mit einem akuten Herzinfarkt durchgeführt. Auch eine Vielzahl weiterer Herz-Kreislauferkrankungen werden an der Kerckhoff-Klinik interventionell, d.h. kathetergestützt behandelt.
Angeborene Herzfehler (Defekte der Herzscheidewand) werden mit speziellen Kathetertechniken verschlossen.
Verengungen der Halsschlagadern, die häufig Ursache von Schlaganfällen sind, werden ähnlich wie Herzkranzgefässe mit einem Ballonkatheter aufgeweitet und eine Gefäßstütze eingesetzt
Verengungen der Herzklappen (Stenosen) werden mittels Ballonkatheter aufgeweitet oder gesprengt und mittels Katheter eine neue Herzklappe eingesetzt.
Stentversorgung der descendierenden (absteigenden) Aorta thorakalis:
Bei krankhafter Erweiterung der absteigenden Aorta im Brustbereich kann mit der Implantation einer speziell angepaßten Gefäßstütze (Stent) das Fortschreiten der Erweiterung oder die Gefahr eines Gefäßeinrisses gebannt werden.
Herzmuskelerkrankungen, wie z. B. die sogenannte hypertrophe obstruktive Kardiomyopathie können durch Verödung einer Herzscheidewandarterie behandelt werden.
© 2008-2012 Kerckhoff Klinik




