Anfahrt per PKW
Fußweg Parkplatz "Am Großen Teich"


Mit unserem Newsletter erhalten Sie regelmäßig aktuelle Informationen.
Alle Felder müssen ausgefüllt werden.
Die körperliche Untersuchung mit Blutdruckmessung, EKG, Herzultraschall und eine Blutuntersuchung gehören zu den grundsätzlich notwendigen Verfahren zur Erkennung einer Herzschwäche.
Schweregrad der Erkrankung und häufig auch schon Hinweise auf mögliche Ursachen können unkompliziert und für den Patienten völlig unbelastend vor allem mit dem Herzultraschall (UKG) gewonnen werden.

Seit einigen Jahren hat sich eine Blutuntersuchung auf den Herzschwächemarker „BNP“ / „NTproBNP“ bewährt, der bei Druckbelastung des Herzens erhöht ist.
Dies gibt dann einen Hinweis auf von einer Herzschwäche herrührende Luftnot und je nach Höhe des Wertes auf den Schweregrad.

Der Schweregrad der Herzschwäche kann auch mit einer Rechtsherz – Katheter- Untersuchung (sogen. „kleiner Herzkatheter“, Druckmessungen im rechten Herzen und Lungenkreislauf) näher bestimmt werden.
Zwei Krankheitsbilder stellen mit ca. 2/3 aller Fälle die Hauptursachen der chronischen Herzinsuffizienz dar:
1. die Herzdurchblutungsstörung (koronare Herzkrankheit = KHK; Herzinfarkt) und
2. der Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) mit der Folge eines „Hochdruckherzens“.
Im übrigen Drittel finden sich Herzklappenerkrankungen, Herzmuskelentzündung, Rhythmusstörungen, Stoffwechselstörungen u. v. a. m.
Entsprechend dieser Häufigkeitsverteilung muss immer nach einem Bluthochdruck geforscht und in der Regel mittels Herzkatheter eine KHK ausgeschlossen / nachgewiesen werden.
Häufig wird heute auch eine Kernspinuntersuchung (Cardio- MRT) als Basisuntersuchung durchgeführt, da verschiedene wichtige Ursachen einer Herzmuskelschädigung (z. B. Verdacht auf Muskelentzündung = Myokarditis) nur hiermit erkannt werden können.
Die weiter oben beschriebene „Herzschwäche bei erhaltener Pumpfunktion“ kann unter Umständen im Ultraschall festgestellt werden, häufig ist bei unklarer Luftnot und normaler Pumpfunktion jedoch eine Rechtsherzkatheteruntersuchung zur Diagnosestellung notwendig.
Weitere Untersuchungen richten sich nach den individuellen Erfordernissen:
• Gewebeprobenentnahme (Biopsie) aus dem Herzmuskel bei Verdacht auf Muskelentzündung oder z.B. Ablagerungskrankeiten
• Herzkatheter zur Erforschung / Behandlung von Rhythmusstörungen (EPU)
• Schluckultraschall (TEE) zur Erkundung von Herzfehlern (Klappen und andere), etc.
© 2008-2012 Kerckhoff Klinik




