Anfahrt per PKW
Fußweg Parkplatz "Am Großen Teich"


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Mit dieser Methode können Herz und große Gefäße über einen Zugang durch die Speiseröhre ähnlich wie bei einer Magenspiegelung untersucht werden.
Die Untersuchung dient routinemäßig der Suche nach kleineren Strukturen (Blutgerinnseln, entzündlichen Auflagerungen auf Herzklappen), der genauen Schweregradbestimmung von Klappenfehlern sowie der Beurteilung der Scheidewand zwischen den Vorhöfen.
Eine transösophageale Untersuchung muß in nüchternem Zustand durchgeführt werden. Das heißt, 4 bis 6 Stunden vor dem geplanten Untersuchungszeitpunkt dürfen keine Speisen oder Getränke zugeführt werden. Dies schließt auch etwaige Medikamente ein, da der Magen aus Sicherheitsgründen vollständig leer sein muß.
Die Medikamenteneinnahme kann gegebenenfalls nach erfolgter Untersuchung nachgeholt werden.
Vor der Untersuchung wird der Rachen mit einem Spray örtlich betäubt. Gegebenenfalls wird auch eine Beruhigungsspritze verabreicht. Die Untersuchungsdauer beträgt in der Regel 10 - 15 Minuten. Aufgrund der Rachenbetäubung dürfen Sie nach der Untersuchung für zwei bis drei Stunden weder essen noch trinken.
Nach einer Beruhigungsspritze darf man anschließend für 24 Stunden kein Kraftfahrzeug steuern oder Tätigkeiten ausführen, die ein volles Reaktionsvermögen verlangen. Lassen Sie sich daher bitte abholen.
Die Gefahr einer Einschwemmung von Bakterien über die Schleimhäute in den Kreislauf während der Untersuchung ist sehr gering. Deshalb ist die Gabe von Antibiotika zur Vorbeugung einer Infektion (Endokarditisprophylaxe) im allgemeinen nicht erforderlich.
Bei dieser Methode handelt es sich um ein risikoarmes Routineverfahren. Trotz größter Sorgfalt kann es gelegentlich zu Komplikationen kommen.
Deshalb ist eine Aufklärung mit schriftlicher Einverständniserklärung vorgeschrieben. Sie erhalten dazu einen Aufklärungsbogen mit einer ausführlichen Beschreibung der Untersuchungsmethode.
Anschließend haben sie zusätzlich Gelegenheit, Fragen an den Untersucher zu stellen.
Parasternale Kurzachsenbilder bei transösophagealer Echokardiographie mit einem Herzschlag in Endloswiedergabe (Bild oben) sowie als Standbild (Bild unten).
In der Bildmitte ist die dreizipflige Aortenklappe dargestellt, die sich zwischen der linken Herzkammer und der Hauptschlagader befindet. Die drei Klappensegel sind echoreich als Hinweis auf eine Verkalkung. Das führt zu einer verminderten Beweglichkeit der Segel und Verengung der Klappenöffnungsfläche. Zur weiteren Diagnostik ist eine exakte Bestimmung des Schweregrads erforderlich.

Auf dem Standbild ist eine Vermessung der Klappenöffnungsfläche dargestellt. Die grün umrandete schlitzförmige Fläche wird automatisch mit einem Computerprogramm vermessen - in diesem Beispiel etwa 0,6 cm². Dieser Wert entspricht einer schweren Herzklappenverengung. Da der betreffende Patient Beschwerden angab, war eine Operation mit Klappenersatz notwendig.
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