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Blick auf die Klinik

Anfahrt per PKW
Fußweg Parkplatz "Am Großen Teich"

2010.10.28 Baumaßnahme 2.jpg

2012.02.08 08Uhr30

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Ausbildung an der Kerckhoff-Klinik

Arbeiten an der Kerckhoff-Klinik

Deckblatt 2012Veranstaltungen an der Kerckhoff-Klinik

Patientenzeitschrift
Thema: Transplantationsmedizin

Logo von Kerckhoff-Klinik

Kerckhoff-Klinik, Zentrum für Kardiologie und Herzchirurgie

Kerckhoff-Klinik Bad Nauheim

+49 (0) 6032/996-0
Benekestr. 2-8
61231 Bad Nauheim

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News

Aussenansicht Reha Zentrum

Reha an der Kerckhoff-Klinik: „Neue Abteilung ist nach einem Jahr gut integriert und bringt viele Vorteile für Patienten“

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Fachabiturienten informierten sich über Organspende und Transplantationsmedizin in Bad Nauheim

Baustelle Dez.web.

Neubau des neuen Transplantationszentrums an der Kerckhoff-Klinik macht große Fortschritte

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Fortbildungen

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Fortbildungsveranstaltung: Devicetherapie der Herzinsuffizienz

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Preise und Auszeichnungen

PubPreis 2011

Publikationspreis 2011 des Vereins der Freunde und Förderer der Kerckhofff-Klinik e.V.

Preisträger RBP

Neuer Therapieansatz bei kardialer Fibrose - Rudi-Busse-Preis für Sebastian Szardien

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Implantationen von Ein- oder Zweikammer Defibrillatoren (VR bzw. DR-Systeme)

Dr Ehrlich bei ImplantationImplantation eines Defibrillators




























Im Gegensatz zu den Erregungsbildungs- oder Erregungsfortleitungsstörungen (fehlende Erregungsbildung des Vorhofs bzw. gestörte Weiterleitung des Signals zu den Herzkammern), können eventuell auftretende lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen der Herzhauptkammern (ventrikuläre Herzrhythmusstörungen wie Kammerflattern und Kammerflimmern) nicht mit Hilfe eines Herzschrittmachers behandelt werden. Hierbei erfolgt die Behandlung durch einen Automatischen Implantierten Cardioverter Defibrillator (AICD, kurz Defi).

KammerflimmernLebensbedrohliche Herzrhythmusstörung sogenanntes KammerflimmernDiese Geräte erkennen eigenständig ventrikuläre Herzrhythmusstörungen (Herzrhythmusstörungen der Herzkammern) und behandeln sie entsprechend ihrer Programmierung selbstständig. Das erfolgt entweder durch eine Überstimulation der Rhythmusstörung oder durch eine elektrische Defibrillation.

Die Implantation eines solchen Geräts erfolgt in unserem Hause routinemäßig unter einer kurzen intravenösen Vollnarkose (Propofol®- Narkose).

Schematische DarstellungSchematische Darstellung eines DefibrillatorsDer Eingriff selbst wird durch einen etwa 5 cm langen Hautschnitt unterhalb des linken Schlüsselbeins vorgenommen. Die linke Brustseite wird wegen des günstigeren Stromflusses bei einer Defibrillation des Herzen bevorzugt. Eine spezielle Defibrillatorelektrode wird entweder über eine oberflächliche Vene oder nach Punktion der, hinter dem Schlüsselbein gelegenen Vene, unter Kontrolle durch Röntgendurchleuchtung eingeführt. Im Anschluss wird die Elektrode bis in die Spitze der rechten Herzkammer manövriert und dort fixiert. Diese Sonde besteht aus zwei Anteilen. Die Elektrodenspitze stellt hierbei quasi das Auge des später angeschlossenen Defibrillators dar, über welches er den Herzrhythmus der Kammern überwachen kann und lebensbedrohliche Rhythmusstörungen erkennt.

Schema CoilsDarstellung einer Defi-Elektrode

Weiterhin befinden sich im Verlauf der Elektrode je nach Modell eine oder zwei Coils (Spulen), über die bei einer notwendigen Defibrillation die Abgabe der elektrischen Energie erfolgt.

Hat der Patient unabhängig von der Defibrillator- Indikation zusätzliche Erregungsbildungs- oder Erregungsleitungsstörungen (siehe Schrittmachertherapie) so können auch Defibrillatoren mit unterschiedlich umfangreichen Schrittmacherfunktionen implantiert werden. Dann ist es notwendig, analog zu den Zweikammer-Herzschrittmachern eine zweite Elektrode im rechten Vorhof des Herzens bzw. für 3-Kammer-Systeme eine weitere spezielle Sonde für die linke Herzkammer zu platzieren (siehe biventrikuläre Schrittmacher- und Defibrillatorsysteme). Der Defibrillator wird nach dem Verbinden mit den Sonden in der Regel unter dem linken Brustmuskel (subpectoralen Gerätetasche) platziert. Diese Lage verspricht bei den etwas größeren Defibrillatoren (im Vergleich zu Herzschrittmachern) ein deutlich geringeres Perforationsrisiko (späterer Durchtritt durch die Haut) sowie einen deutlich besseren Tragekomfort.

Röntgendurchleuchtungsaufnahmen

1. Einbringen einer Defibrillatorsonde

Für das Abspielen der Videos benötigen Sie die neueste Version von Adobe Flash Player.

2. Einbringen einer Vorhofsonde

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Am Ende des Eingriffs erfolgt ein sogenannter "Testschock". Dies bedeutet, dass künstlich eine lebensbedrohliche Herzrhythmusstörung (Kammerflimmern) induziert wird. Während dieses Manövers wird überwacht, ob der implantierte Defibrillator die Rhythmusstörung sicher erkennt und anschließend erfolgreich behandelt. Gelingt es dem implantierten Defibrillator nicht, die Rhythmusstörung zu behandelt, so wird der Patient mit Hilfe eines fest im OP installierten und mit dem Patienten verbundenen Defibrillators aus der Rhythmusstörung befreit. In äußerst seltenen Fällen müssen ggf. zusätzliche Sonden angelegt werden (siehe Implantation subcutaner Arrayelektroden).Die Narkose wird noch im OP-Saal beendet und anschließend wird der Patient für wenige Stunden zur Beobachtung auf die Überwachungsstation verlegt.

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