Dr. Dieter Renz (Leiter der Abteilung Anästhesiologie und Intensivmedizin)
Narkosen bei über 2.500 Operationen mit der Herz-Lungenmaschine und bei interventionellen kardiologischen Verfahren wie z.B. ablative Therapie von Herzrhythmusstörungen, Implantation von automatischen Kardioverter-Defibrillatoren (AICD), Implantation biventrikulärer Herzschrittmacher und Verschluß von Vorhof-Septum-Defekten.
Notfallversorgung (Crash-Alarmierungssystem) der operativen Bereiche und sämtlicher Abteilungen in der Kerckhoff-Klinik (Kardiologie, Herzchirurgie, Rheumatologie, Hämostaseologie und Transfusionsmedizin) einschließlich der Funktionsbereiche und Patienten-Stationen.
Zusammen mit den Herzchirurgen führen wir die postoperative Versorgung der Patienten auf der Intensivstation durch.
Seit vielen Jahren verzichten wir vollständig auf Narkosegase wie z.B. Lachgas und führen stattdessen ein total-intravenöses Anästhesieverfahren durch (über 30.000 TIVA-Narkosen seit 1988), das im Vergleich zu Gasnarkosen eine deutlich verbesserte Patientenverträglichkeit zeigt mit hervorragendem Aufwachverhalten: d.h. weniger Übelkeit, Erbrechen und Kältezittern.
Wir kombinieren moderne Narkoseapplikationssysteme (Target-Controlled Infusion, TCI) mit bewährten intravenösen Narkosemitteln (Propofol, Sufentanil, Remifentanil) und können damit auch schwerstkranke Herzpatienten kreislaufschonend narkotisieren mit deutlich verkürzten Erholungszeiten nach Operationsende (Fast-Track-Technik).
Bei Eingriffen in Lokalanästhesie (örtliche Betäubung), z. B. bei Schrittmacherimplantationen, bieten wir unseren Patienten eine sog. Wach-Sedierung mit Propofol an, wodurch unangehneme Stresserlebnisse oder fakultative Schmerzsensationen verhindert oder minimiert werden. Dieser Anästhesie-Service führt zu einer verbesserten Patientenzufriedenheit verbunden mit weniger Nebenwirkungen wie z.B. Bluthochdruck u./o. Herzrasen.
Die technische Ausstattung unserer zehn Anästhesiearbeitsplätze (einschließlich der vier Narkoseeinleitungsräume) ist auf dem neuesten Stand und entspricht dem Standard wie er für High-Tech-Abteilungen im internationalen Vergleich üblich ist:
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